The long road to Fredericksburg

The long road to Fredericksburg

Für heute hatten wir keine großen Pläne außer von Terlingua nach Fredericksburg zu fahren. Dazwischen lagen ca. 400 Meilen – es sollte also ein Fahrtag werden. Bevor es auf die Straße ging, genossen wir nochmal den Ausblick von unserer Porch und machten uns dann auf den Weg. Bei dem Canyon, der von unserer Veranda zu erkennen ist, handelt es sich übrigens um den Santa Elena Canyon, den wir gestern erkundet hatten.

Bread & Breakfast Alpine, TX

 

Das erste Highlight auf unserem Weg erreichten wir dann kurz vor Alpine. Da der Big Bend direkt an Mexico angrenzt, gibt es an allen Highways, die aus dem Park herausführen, Grenzkontrollen. Wir wurden auch kurz befragt und durften dann weiterfahren. In Alpine frühstückten wir dann erstmal ausgiebig. Leider war in dem Laden die Hölle los, weil gerade ein Amtrak Zug eine längere Pause im Ort machte. Irgendwann kamen wir aber dran und das Frühstück war wirklich lecker.

Fort Stockton

Unseren nächsten Halt machten wir dann in Fort Stockton. Das dortige Fort ist allerdings nicht sehr einladend. Das Visitor Center machte keinen guten Eindruck und alles war wie ausgestorben. Wir schauten uns das Gelände dann nicht weiter an und fuhren zum nächsten Highlight.

Paisano Pete Fort Stcockton

Am Ortseingang findet man Paisano Pete, den ehemals größten Roadrunner der Welt. Die Bewohner des Ortes sind nach wie vor Stolz auf ihren Roadrunner und der kleine Park in dem er steht ist recht gepflegt.

Ölpumpe in Fort Stcokton

Das Visitor Center von Fort Stockton selbst liegt gegenüber von Paisano Pete und war natürlich geschlossen. Eine alte Ölpumpe konnte man trotzdem bestaunen.

On the Road in Texas

Über endlose Straßen ging es nun quer durch Texas. Die Orte tragen hier so kreative Namen wie Junction und mehr als eine Kreuzung ist meistens auch nicht geboten. Am späten Nachmittag kamen wir in Fredericksburg in unserem B&B an.

Vereinskirche Fredericksburg

Fredericksburg wurde von deutschen Aussiedlern gegründet und ist immer noch ziemlich deutsch. Für uns soll es der Ausgangspunkt für Erkundungen des Hill Countrys sein.

Main Street Fredericksburg

Die Main Street war am Sonntagabend leider nicht mehr sehr belebt und es hatten auch nicht alle Restaurants offen. Im Navajo Grill fanden wir aber noch ein leckeres Abendessen und fielen danach müde ins Bett.
Morgen geht es einmal quer durch das Hill Country!

Exploring Big Bend

Exploring Big Bend

Pünktlich um acht Uhr standen wir noch etwas müde am Far Flung Outdoor Center. Für heute Vormittag war eine Fahrt mit Kanus auf dem Rio Grande geplant. Neben uns nahm nur noch eine deutsche Auswanderin mit ihren beiden jugendlichen Kindern teil. Unser Guide fuhr mit uns ca. eine halbe Stunde in den Big Bend Ranch SP,
der westlich vom Nationalpark liegt.

Auf dem Rio Grande

Wir ließen die Kanus ins Wasser und konnten loslegen. Der Rio Grande führte an manchen Stellen relativ wenig Wasser, weil es aktuell recht trocken und er auf Regen angewiesen ist.

Canoeing Rio Grande

Auf halber Strecke machten wir eine Pause und gönnten uns eine kleine Stärkung für den restlichen Weg. Die Sonne hatte auch schon am Morgen eine beachtliche Wirkung und es war ziemlich warm. Auf dem weiteren Weg schwamm plötzlich eine Schlange zwischen unseren Booten hindurch. Leider konnten wir diese nicht fotografieren, weil die Kamera noch in einem wasserdichten Sack verstaut war.

Driving Big Bend

Gegen Mittag waren wir wieder an unserer Casita zurück und hatten unterwegs gleich die nächste Schlange getroffen. Diese hatte aber weniger Glück, da sie gerade von mehreren Geiern auf der Straße verspeist wurde. Insgesamt war das nun schon die dritte Schlange, die wir hier gesehen hatten.

Mule Ears - Big Bend NP

Durch den Big Bend Nationalpark ging es anschließend zum Santa Elena Canyon. Um dort hinzukommen, müssen vom Parkeingang nochmal über 30 Meilen auf dem Ross Maxwell Scenic Drive zurückgelegt werden. Am Ziel angekommen waren wir dann nicht nur fast in Mexico, sondern die Temperatur hatte auch eine neue Rekordhöhe erreicht.

108 Fahrenheit

Bei 108 Grad Fahrenheit, was ca. 42 Grad Celsius entspricht, machten wir uns auf den Weg in den Canyon.

Rio Grande at Santa Elena Canyon

Der Rio Grande fließt hier durch eine tiefe Schlucht. Auf der linken Seite ist Mexico, rechts die USA. Gleich zu Beginn des Trails hat man eine schöne Aussicht auf den Canyon.

Hiking Santa Elena Canyon - Big Bend NP

Der Weg geht nun zunächst steil an der Canyonwand nach oben, um anschließend wieder auf die Höhe des Rio Grande abzusteigen. Die Hitze machte den eigentlich nicht so schwierigen Hike ziemlich anstrengend.

Santa Elena Canyon - Big Bend NP

Am Endes des Trails hatte man dann nochmal einen tollen Blick in den Canyon. Wir ruhten uns im Schatten etwas aus und tranken viel Wasser, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Rio Grande - Big Bend NP

Am Parkplatz freuten wir uns auf die Klimaanlage im Auto und genossen die kühle Zeit auf der Straße. Unterwegs sahen wir kaum andere Autos und waren quasi allein unterwegs.

Tuff Canyon - Big Bend NP

Beim kurzen Hike durch den Tuff Canyon waren wir natürlich auch komplett alleine und kamen wieder ordentlich ins Schwitzen. Im Big Bend ist es wirklich wichtig ausreichend Wasser dabei zu haben, um keine Probleme zu bekommen.

Chisos Mountains

Für heute hatten wir uns nun genug bewegt, wir wollten aber zumindest nochmal fahrend die Chisos Mountains erkunden. Durch die sich langsam senkende Sonne hinterließen die Berge einen nochmal schöneren Eindruck im Vergleich zum Vortag.

Chisos Basin - Big Bend NP

Wir stoppten an ein paar View Points und hielten nach Bären Ausschau. Leider hatten wir auch dieses mal wieder kein Glück.

Window - Big Bend NP

Zum Abschluss des Tages liefen wir noch den extrem kurzen Window View Trail und fuhren anschließend nach Terlingua zurück, wo wir nochmal im Starlight Theater zu Abend aßen. Morgen steht dann ein langer Fahrtag ins Hill Country an.

Big Bend Nationalpark – Lost Mine Trail

Big Bend Nationalpark – Lost Mine Trail

Heute stand der Big Bend Nationalpark auf dem Programm. Der Park ist einer der am wenigsten besuchten Nationalparks der USA und pro Jahr kommen nur ca. 300.000 Besucher. Da wir viel Zeit im Park verbringen wollten, machten wir uns zügig auf den Weg. Die Temperaturen stiegen immer mehr an und wir kamen schließlich nach eineinhalb Stunden im Nationalpark an. Wir hatten den Lost Mine Trail als Ziel, der nochmal 35 Meilen vom Parkeingang entfernt war.

Big Bend NP - Lost Mine Trail

Der Trail verlief zunächst relativ flach durch einen kleinen Wald und war noch wenig spektakulär.

Big Bend NP - Lost Mine Trail (1)

Nach ca. einer Meile gab es dann den ersten echten Aussichtspunkt und wir konnten einen guten Blick auf die Chisos Mountains werfen.

Big Bend NP - Lost Mine Trail

Der Weg wand sich nun in Switchbacks steiler nach oben. Es wehte ein leichter Wind, der die Wanderung relativ angenehm machte.

Big Bend NP - Lost Mine Trail

Weiterhin gab es immer wieder schöne Ausblicke auf die Chisos Mountains und in Richtung Mexico.

Big Bend NP - Lost Mine Trail

Nachdem wir kurz vor Ende des Trails nochmal etwas steiler über Steinstufen nach oben gewandert waren, ging es nun wieder eher flach dem Ziel entgegen.

Big Bend NP - Lost Mine Trail

Am höchsten Punkt machten wir eine längere Pause und genossen die Ruhe der Bergwelt. Nach ca. einer halben Stunde traten wir den Rückweg an.

Big Bend NP - Lost Mine Trail

Auf dem Weg nach unten viel der Blick immer wieder nach Mexiko und über das weite Land.

Big Bend Aloe Vera

Am Wegesrand fanden wir allerlei Pflanzen, über die wir uns in einem kleinen Trail-Guide informieren konnten. Zurück ging dann etwas schneller und nach etwas mehr als drei Stunden waren wir wieder am Auto.

Big Bend Casitas

Von den Chisos Mountains fährt man ca. 45 Minuten bis nach Study Butte bzw. Terlingua, wo wir eine Casita gebucht hatten. Die kleine Cabin war ausgesprochen schön und wir wussten gleich, dass es die richtige Wahl gewesen war.

Terlingua Old School House

Zum Abendessen fuhren wir in die Ghost Town von Terlingua. Hier befindet sich das Starlight Theater, in dem wir bei Live Musik ein leckeres Abendessen zu uns nahmen.

Terlingua Ghost Town

Den Sonnenuntergang und den tollen Sternenhimmel genossen wir dann bei immer noch 30 Grad auf unserer Porch. Morgen geht es auf den Rio Grande.

Carlsbad Caverns

Carlsbad Caverns

Unser heutiges Ziel war der Carlsbad Caverns Nationalpark. Er liegt nicht direkt bei Carlsbad, sondern ungefähr eine halbstündige Autofahrt entfernt. Die Höhlen können amerikanisch mit dem Aufzug besichtigt werden oder zu Fuß. Wir entschieden uns natürlich für die sportlichere Variante. Über Serpentinen ging es steil nach unten. Begleitet wurden wir von zahlreichen Vögeln, die ihre Nester am Eingang der Höhle gebaut hatten.

Carlsbad Caverns NP - Cave Exploration

In den Sommermonaten lässt sich jeden Abend ein riesiger Schwarm Fledermäuse bestaunen, der aus der Höhle zur Jagd fliegt. In der Höhle ließen die ersten Felsformationen nicht lange auf sich warten.

Hiking Carlsbad Caverns NP

Die Höhle ist wirklich riesig. Wir stiegen immer tiefer herab und dabei wurde es auch immer kälter. In der Höhle herrscht ganzjährig eine Temperatur von ca. 13 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 90%.

Carlsbad Caverns - Unter der Erde

Carlsbad Caverns NP - Whale Mouth

Einige Formationen waren durch gezielte Beleuchtung in Szene gesetzt. An jeder Ecke gab es etwas neues zu entdecken.

Carlsbad Caverns NP

Carlsbad Caverns New Mexico

Verschiedene Nebenhöhlen zweigen vom Weg ab, sind aber nicht zugänglich. Den Entdeckern der Höhle muss man viel Respekt zollen, denn in den 1920er Jahren hatte man ja nur Kerzen und Fackeln zum erforschen der Höhle.

Carlsbad Caverns NP - Cave View

Carlsbad Caverns NP - Natural Wonders

Für die Tour waren laut Parkranger zweieinhalb Stunden veranschlagt und der Hike galt als anstrengend. Wir warn deutlich früher fertig und von einer Anstrengung war nicht wirklich etwas zu bemerken. Schön war die Besichtigung aber auf jeden Fall und die Ausmaße der Höhle sind wirklich unfassbar groß!

Texas State Sign

 

Nach kurzer Fahrt kamen wir wieder nach Texas, wo man den freundlichen „Texas Way“ gleich an den Einschusslöchern erkennen kann.

Guadelupe Mountains NP Visitor Center Stroll

Von den Caverns ging es weiter zum Guadelupe Mountains NP. Dieser Park ist vorrangig zum Wandern da, wofür uns etwas die Zeit fehlte. Wir liefen also nur einen kleinen Trail und schauten uns dabei die Pflanzenwelt an.

Guadelupe Mountains NP Pflanzen

Ein Stück vom Visitor Center entfernt findet sich am Highway ein schöner View Point mit Ausblick auf die Gipfel.

Guadelupe Mountains NP

Über Van Horn ging es nun in Richtung Fort Davis. Durch die Zeitumstellung hatten wir eine Stunde verloren und das McDonald Observatorium hatte leider schon geschlossen. Hier wäre es möglich gewesen einen Blick auf die Sonne durch eines der größten Teleskope der USA zu werfen.

Davis Mountains Texas

Die Fahrt durch die Davis Mountains war aber trotzdem sehr schön. In Alpine checkten wir im Hampton Inn ein und fuhren anschließend zum Abendessen in die Century Bar & Grill.

Downtown Alpine,TX

Nachdem wir gegessen hatten, fuhren wir nach Westen in Richtung Marfa, wo wir mitten im Nichts eine Viewing Area ansteuerten, um nach Marfa Lights zu suchen. Bei den Marfa Lights handelt es sich um mysteriöse Lichterscheinungen.

Marfa Lights Viewing Area

Es waren noch zahlreiche andere Leute am Aussichtspunkt, Glück hatten wir aber keines. Ohne Marfa Lights gesehen zu haben, ging es dann durch die dunkle Nacht zurück nach Alpine.

White Sands

White Sands

Für den heutigen Tag hatten wir uns außer dem White Sands National Monument nicht viel vorgenommen. Im Monument wollten wir dafür etwas mehr Zeit verbringen. Zunächst fuhren wir vom Visitor Center bis zum Ende des Parks und stellten unser Auto am Trailhead zum Alkali Flat Trails ab. Der Hike ist ca. fünf Meilen lang und geht mitten durch das Zentrum der Dünen.

Alkali Flat Trail - White Sands NM

Die Alkali Flat liegt am Rand der Dünen. Nach der letzten Eiszeit trocknete der dort liegende Lake Otero aus und hinterließ eine große Alkali-Ebene, welche nun die Dünen mit Sand versorgt. Durch den konstanten Wind wandern die Dünen in verschiedenen Geschwindigkeiten und bewegen sich so um mehrere Meter pro Jahr.

White Sands NM - Dunes

Bei über 30 Grad machten wir uns auf den Weg. Wir packten viel Wasser in den Rucksack und konnten dieses auch gut gebrauchen. Die Sonne brannte stark und Schatten gab es keinen.

Hiking White Sands

Beim Wandern waren die Ausmaße des Dünengebiets erst wirklich erkennbar. Wir bewegten uns ja nur in einem relativ kleinen Bereich, trotzdem kam es uns unglaublich weit vor.

White Sands NM - Wandering Dune

Besonders interessant war die Stille, die hier herrschte. Außer den selbst produzierten Geräuschen hörte man absolut nichts. Herrlich!

White Earless Lizard

Unterwegs trafen wir noch auf den White Earless Lizard, den es nur hier gibt. Die Eidechse hat sich perfekt an die Lebensverhältnisse im weißen Sand angepasst.

Yucca in White Sands

Nach etwas über zwei Stunden hatten wir die 8 Kilometer hinter uns gebracht und freuten uns auf die Klimaanlage im Auto. Nach einem kurzen Stopp im Visitor Center machten wir uns auf den Weg zu unserem Tagesziel. Wir mussten noch nach Carlsbad fahren und dazu den Lincoln National Forest durchqueren.

Tularosa Basin from Cloudcroft

Langsam ging es durch die Sacramento Mountains, die das Tularosa Basin, in dem Alamogordo und White Sands liegt, auf einer Seite abgrenzen. Der Ausblick von hier oben war sehr schön und man konnte die Größe des Dünengebiets nochmal eindrücklich sehen.

Mexican Canyon Railroad Trestle - Cloudcroft New Mexico

Früher gab es eine Zugverbindung von Alamogordo nach Cloudcroft, dem größten Ort in den Bergen. Die Bahnlinie existiert nicht mehr, einige Brücken sind aber noch erhalten.

Cloudcroft New Mexico

Cloudcroft ist ein nettes, kleines Westernstädtchen, in dem wir uns ein wenig umsahen. Man würde so einen Ort eher in Colorado erwarten und nicht so nah an der mexikanischen Grenze.

Artesia

Nachdem wir die Berge verlassen hatten, ging es durch Farmgebiet und leere Landschaft. Lange Zeit sahen wir keinen einzigen Ort und waren allein auf der Straße. Erst in Artesia war wieder mehr los. Im Ortszentrum findet man ein Denkmal für die Ölförderung.

Trinity Hotel Carlsbad

Schließlich erreichten wir Carlsbad und checkten im Hotel ein. Der Ort Carlsbad ist nicht wirklich schön und die Hotelpreise unglaublich hoch. Schuld an den hohen Preisen ist der Ölboom, der hier seit kurzer Zeit herrscht. Abendessen gab es im Restaurant des Trinity Hotels.
Morgen sehen wir uns dann die Carlsbad Caverns an!22

High Peaks, Empty Roads and White Sands

High Peaks, Empty Roads and White Sands

Heute haben wir uns beim Aufstehen mal etwas mehr Zeit gelassen und kamen deswegen erst gegen halb zehn Uhr los. Unser erstes Tagesziel war der Sandia Peak. Von Albuquerque führt eine Seilbahn nach oben, es gibt aber auch eine Straße.
Weil wir sowieso mit dem Auto unterwegs waren, beschlossen wir selbst auf den Gipfel zu fahren. Laut Google Maps sollte es kein Problem sein, eine kleine Rundfahrt daraus zu machen. Leider verschwieg uns Google aber, dass die Straße, die von Westen auf den Gipfel führt, eine Dirt Road und nur für Anwohner befahrbar ist.

Sandia Peak

Nachdem wir wegen Google einen einstündigen Umweg gefahren waren, kamen wir endlich am Gipfel an. Der Gipfel liegt auf 3.255 Metern Höhe und wird damit der höchste Punkt unserer Reise. Die Aussicht auf Albuquerque war wirklich großartig. Wir spazierten etwas umher und machten uns danach auf den Weg in Richtung Alamogordo, was für heute unser Tagesziel war. Am Fuße des Sandia Peaks gönnten wir uns noch ein großes Eis und fuhren dann schließlich los.

Somewhere in New Mexico

Unser Navi lotste uns über einsame Straßen, auf denen es wirklich nichts zu sehen gab. Die meiste Zeit waren wir komplett allein unterwegs und nicht mal Kurven gehörten zum Programm.

Driving New Mexico

Alle 30 bis 50 Meilen kam ein kleiner Ort, dazwischen gab es nur ein paar verlassene Farmen. Die Strecke zog sich dementsprechend auch ziemlich in die Länge.

Farm in New Mexico

Nach ca. vier Stunden kamen wir in Alamogordo an und checkten in unser Hotel ein. Dort blieben wir allerdings nicht sehr lange, weil wir noch den Sonnenuntergang im White Sands NM erleben wollten.

White Sands NM - Einsamkeit

Abends wird von den Rangern ein kleiner Spaziergang durch die Dünen angeboten. Nachdem man bei den Ranger Programs immer etwas lernen kann, entschieden wir uns dafür am Sunset Stroll teilzunehmen.

White Sands NM - Sunset Stroll

Die Sonne senkte sich langsam und die Dünen erschienen in einem tollen Licht. Der Sand ist übrigens weiß, weil er aus Gips besteht.

White Sands NM - Schatten

Das White Sands National Monument ist das flächenmäßig größte Dünengebiet der Welt, das aus Gips besteht.

White Sands NM - Sand und Wind

Der Wind zauberte verschiedene Zeichnungen in den Sand. Wir konnten gar nicht mehr aufhören zu fotografieren.

White Sands NM - Sonnenuntergang

Es war inzwischen schon fast acht Uhr Abends und hatte trotzdem noch knapp 30 Grad. Für uns war das ganz angenehm, da es in Taos ja ziemlich kalt gewesen war.

White Sands NM - Sonne

Nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden und der Sunset Stroll zu Ende war, machten wir uns auf den Rückweg nach Alamogordo. Abendessen gab es dann bei Applebees. Morgen geht es noch mal in die Dünen und dann weiter nach Carlsbad!