Crowded Canyon

Crowded Canyon

Heute Morgen klingelte mal wieder früh der Wecker, diesmal schafften wir es auch zum Sonnenaufgang. Praktischerweise kann man im The View Hotel alles bequem vom Balkon aus genießen.

Monument Valley Sunrise

Nach unzähligen Bildern war die Sonne so hoch gewandert, dass wir uns ruhigen Gewissens zum Frühstück aufmachen konnten. Bereits das Abendessen war ja schon günstig gewesen, beim Frühstück ging es so weiter. 12 $ für zwei Personen am Buffet, das gar nicht mal so schlecht sortiert war, muss man erst mal woanders schaffen. Komischerweise passt sich der Essenspreis nicht dem Hotelpreis an. Uns soll es recht sein!

Monument Valley Forrest Gump

Nach dem Auschecken ging es erst mal in die falsche Richtung, nämlich nach Norden, um von da aus das Bild zu machen, das jeder kennt. Lange gerade Straße und dahinter das Monument Valley. Hier hat Forrest Gump seinen Lauf beendet!

Arizona State Sign

Danach geht es wieder durch endlose Landschaft. Zwischendurch tanken wir und sind die einzigen nicht Indianer weit und breit.

Grand Canyon View

Es dauert nicht mehr lange und wir sind am Osteingang des Grand Canyon NP angekommen. Wir fahren von View Point zu View Point und finden es zwar schön, aber doch nicht so atemberaubend wie viele immer behaupten. Am Visitor Center nimmt das Elend dann seinen Lauf, erst mal kein Parkplatz, dann Baustellen und zum Schluss noch eine lange Schlange um in den Shuttle Bus zu kommen, der zu dem Shuttle Bus fährt mit dem wir gerne fahren würden! Wir sind genervt und fahren vorerst zum Hotel. Hier geht es dann lustig weiter. Upgrade geht nicht, naja auch egal. Auto umgeparkt, ins Zimmer rein und gleich wieder raus. Es standen schon diverse Koffer und Taschen darin. Leider nicht unsere! Zurück zur Rezeption. Die schauen uns etwas komisch an, als wir ihnen mitteilen, dass das Zimmer bereits belegt sei, wissen aber auch nicht so recht. Also bekommen wir ein anderes und sie gehen der Sache nach.

Grand Canyon

Wir beschließen, es noch mal mit dem Shuttle zu versuchen. Wir suchen uns einen anderen, natürlich nicht ausgeschilderten Parkplatz, der in der Nähe der Red Line liegt, um schon mal den ersten Shuttlebus zu umgehen. An der Station angekommen stehen natürlich auch hier etliche Leute an, um in den Bus zu kommen. Wir laufen also bis zur nächsten Station und siehe da: wer läuft gewinnt!

Grand Canyon Sunset

An The Abyss steigen wir aus und genießen den Ausblick. Zurück fahren können wir hier nicht, da der Bus in die andere Richtung nicht an allen Stationen hält (der Shuttle im Grand Canyon ist echt ein Witz!). Wir laufen über den Rim Trail zur vorherigen Station zurück, da wir sowieso noch etwas mehr sehen wollen. Das lohnt sich dann auch wirklich, man hat einen schönen Blick und das Licht ist auch toll, da sich die Sonne bereits senkt.
Den Bus an der nächsten Station dürfen wir nicht betreten, er ist natürlich überfüllt. Ist eigentlich auch klar bei einem Nationalpark-Shuttle, der nur alle 15 Minuten fährt und das auf einer weitläufigen Strecke, auf der nur Shuttlebusse verkehren dürfen! Wir schaffen es schließlich aber doch zum Auto zurück und sammeln für morgen Kräfte! Es geht weiter nach LA!

Wild Wild West

Wild Wild West

Heute Morgen klingelte um 5.00 Uhr der Wecker, irgendwie hatten wir aber doch keine Lust aufzustehen und beschlossen den Sonnenaufgang im Bryce zu opfern. Wir werden ja noch den Sonnenaufgang im Monument Valley und den Sonnenaufgang am Grand Canyon anschauen, das muss reichen!
Trotzdem fahren wir früh los, wir haben schließlich einiges vor. Unterwegs versuchen wir das Deutschland-Spiel im Satellitenradio mitzubekommen. Klappt natürlich nicht, die abgelaufene NBA Saison und das verlorene Spiel der USA sind viel wichtiger! Zuerst fahren wir die Strecke nach Page und lassen die Coral Pink Sand Dunes links liegen, auch die Toadstool Hoodoos verkneifen wir uns. Den ersten kurzen Stopp legen wir am Lake Powell bzw. am Glen Canyon Damm ein. Nach ein paar Fotos und ein bißchen Visitor Center besichtigen geht es weiter. Nächster Halt: Horseshoe Bend!

Horseshoe Bend

Wie ein Hufeisen windet sich der Colorado River um eine Landzunge. Wir wagen uns bis zur Abbruchkante vor und schießen ein paar Fotos. Der Rückweg durch den Sand und der Anstieg bis zum Parkplatz lassen uns die Hitze spüren.
Kurzer Stopp bei Walmart, Vorräte auffüllen. Warum ist eigentlich der Walmart prinzipiell nicht ausgeschildert?

Lower Antelope Canyon Eingang

Weiter geht’s zum Antelope Canyon. Wir wählen den Lower, schon allein weil der Parkplatz vom Upper schon total überlaufen aussieht! 20 $ Dollar Eintritt plus 6 $ Navajo Fee pro Person. Nicht gerade billig, wir wussten es aber ja schon vorher und gelohnt hat es sich trotzdem! Die erste Gruppe hat leider schon ihre volle Personenstärke erreicht und deswegen geht es mit der zweiten in den Canyon. Eine Photo-Permit bekomme ich nicht, mein Photo schaut nicht professionell genug aus… Schon klar!

Antelope Canyon

Der Canyon selbst gefällt uns sehr gut und es ist wirklich eine andere Welt. Manchmal fragt man sich, wie andere Gruppenmitglieder so schnell durch die Spalten kommen, obwohl sie außen auf einen Gehstock angewiesen sind

Lower Antelope Canyon

Ein Geheimtipp ist der Antelope Canyon auf jeden Fall nicht mehr. Am Lower sind aber die Deutschen der klare Tonangeber, wie der Blick in die Liste der Besucher zeigt!
Ab hier geht es dann eine nicht enden wollende Strecke zum Monument Valley, irgendwann kommen wir dann an und checken gleich ein (in The View natürlich!).

Monument Valley

Hier wird zum zweiten Mal Navajo Fee fällig. Naja, beim Valley sehe ich das auch noch ein!
Nachdem wir ausgepackt haben, fahren wir noch den Valley Loop.

Monument Valley Needles

Mehr möchte ich dem Auto nicht zumuten. Die Schlaglöcher sind riesig und sehr tief. Teilweise im tiefem Sand, was einem schnell zum Verhängnis werden kann. Wie hier Leute mit ihrem Mustang durchfahren können bleibt uns ein Rätsel! Hinterher sind wir um viele Eindrücke reicher und das Auto hat auch eine neue Farbe!

Monument Valley Buttes

Danach essen wir noch zu Abend und werden vom günstigen Preis im Restaurant überrascht! Schmeckt gut und die Portionen sind riesig! Der Tag klingt dann mit dem Sonnenuntergang aus. Morgen geht’s zum Grand Canyon.

Beware of the Busreisegruppen!

Beware of the Busreisegruppen!

Um kurz vor Neun durchqueren wir den Eingang vom Zion NP und fahren in Richtung Tunnel. Am Ende des Tunnels parken wir das Auto und laufen den nicht allzu langen Trail zum Canyon Overlook Point. Hier oben hat man einen sehr schönen Blick auf den Canyon, wie der Name ja schon vermuten lässt. Es ist zwar noch relativ früh, aber man merkt die Hitze trotzdem schon wieder. Wir fahren weiter und treffen am Checkerboard Messa auf die erste Reisegruppe – chinesische Schüler die alle das gleiche, knallgelbe T-Shirt anhaben. Kurz ein Photo gemacht und schnell weg hier!

Canyon Overlook Trail

Am Ostausgang des Parks ändert sich die Landschaft und die karge Wüste wird durch weites, grünes Weideland ersetzt. Immer wieder sieht man auch kleinere Wäldchen. In Richtung Bryce fahren wir durch mehrere kleine Orte und kommen schließlich gegen halb Zwölf am Hotel an. Einchecken können wir auch schon. Das Hotel ist riesig, diverse Lodges verteilen sich über einen großen Bereich, ein bißchen erinnert es an eine Raststätte, ist aber trotzdem nicht schlecht. Weiter geht es in Richtung Parkeingang.

Bryce Canyon NP Eingangschild

Wir stoppen kurz noch am Visitor Center, brechen aber gleich wieder auf. Zuerst fahren wir ans Parkende zum Rainbow Point um dann dort umzudrehen und die Viewpoints nacheinander abzuklappern. Immer wieder fahren wir rechts ran und genießen den Ausblick. So richtig vom Hocker haut es uns aber nicht, da hat Zion mehr Eindruck hinterlassen. Je näher es Richtung Amphitheater geht, desto schöner wird es aber. Leider auch umso voller! Während wir im Zion fast nur Amerikaner getroffen haben, wimmelt es hier von Deutschen und anderen Nationen. Ganz populär scheint der Bryce Canyon bei Busgruppen zu sein. Es ist wirklich schrecklich! Besonders der Bryce und der Sunset Point sind total mit Pauschaltouristen überlaufen. Ich möchte nicht alles zitieren, aber: „Warum heischt desch etz Amphitheater?“ „ Isch glaub, weil desch so groß isch…“ „Und warum gilt desch jetzt nicht als Naturwunder? Isch doch auch schön!“ Warum man als Dreißigjähriger so eine Busrundreise macht, ist uns natürlich auch ein Rätsel.

Bryce Canyon NP

Wir starten den halben Navajo Loop, der Rest ist ja leider gesperrt, und auch hier treffen wir wieder auf einige große Gruppen. Passendes Schuhwerk braucht man ja nicht. Wasser mitnehmen, warum auch? Eine Gruppe wackelt dann auch mehr den Canyon runter und ist nach den Klamotten zu urteilen auch schon mal schön auf den Hintern gefallen…

Bryce Canyon NP Mule Trekking

Zwischendurch haben wir noch eine nette Konversation mit einem Park Ranger. Da fahren wir die ganze Reise kein einziges Mal zu schnell und halten an jedem Stoppschild und wenn wir es einmal nicht machen, zieht uns gleich der Arm des Gesetzes raus. Mit der Hand am Revolver schreitet der Ranger zur Fahrerseite und möchte die Papiere, etc. sehen mit dem Hinweis, dass wir ein Stoppschild überfahren hätten (im Umkreis von 500m war kein Auto…). Er checkt alles in seinem Auto und belässt es dann bei einer Verwarnung. Damit hätten wir den Punkt Polizeikontrolle mit Verkehrsvergehen hoffentlich abgehakt!
Später fahren wir noch einmal zum Sunset View Point zurück und genießen den Blick über den Canyon bei Vollmond und Sternenhimmel.

Bryce Canyon NP Sunset

Zurück im Hotel machen wir dann noch Bekanntschaft mit dem Röhrenfernseher. Ein kleiner Schlag gegen das Gehäuse bringt die Farbe ins Bild zurück! Daran ist man ja schon lange nicht mehr gewöhnt!

Angels Landing

Angels Landing

Um 6.30 Uhr klingelt der Wecker. Angels Landing ruft! Mit dem kostenlosen Shuttlebus fahren wir von der Majestic View Lodge, die einige hundert Meter vor Springdale liegt, zum Eingang des Zion Nationalparks. Dort steigen wir in den Bus um, der seine Runde im Park dreht. The Grotto ist unser Ziel. Mit uns steigen etwa 20 Leute aus, aber anscheinend sind wir die Einzigen, die dem Band im Bus zugehört haben, den die anderen laufen wie die Schafe erst mal alle in die falsche Richtung. So müssen wir nicht in der Masse laufen. Wir starten um 8.35 Uhr Mountain Time. Der Aufstieg beginnt unspektakulär. Langsam windet sich der Weg den Berg hinauf. Nach einem etwas steileren Anstieg gelangen wir in den Refrigerator Canyon, in dem es auch wirklich eine angenehme Temperatur hat. Noch ein Stück um den Berg herum und auf der anderen Seite angekommen winden sich Walter’s Wiggles vor uns steil den Berg hinauf.

Walters Wiggles

Wir kommen aber schnell voran und überholen einige, die schon schlapp machen. Oben angekommen sehen wir schon die letzte halbe Meile hinauf auf Angels Landing, die es aber in sich hat! Wir sammeln kurz unsere Kräfte, bevor wir den Aufstieg wagen.

Kathrin & Simon Angels Landing

Es ist jetzt 9.35 Uhr. Das erste Stück ist gleich eine glatt abfallende Felswand und man muss sich erst seinen Halt suchen. Die Stahlketten helfen zwar, aber wir beginnen kurz zu Zweifeln. Aber wir wollen auf den Gipfel! Weiter geht es vorbei an tiefen Abhängen, über hohe Steinstufen und über schmale Felsrücken; immer das Stahlseil im Auge bzw. fest in der Hand. Teilweise muss man sich richtig am Seil hochziehen, da man kaum guten Halt für die Füße findet. Das ist anstrengender als Gedacht. Um 10.15 Uhr ist es dann geschafft: Wir stehen auf dem Gipfel!

Zion Canyon

Das ging viel schneller als erwartet! Wir genießen den spektakulären Ausblick, stärken uns mit Wasser und Müsliriegeln und schießen viele Fotos. Leider gibt es kein Schild, das besagt, dass man es bis zum Gipfel geschafft hat. Nur eine ganze Menge Chipmunks, die um die Gipfelstürmer herumspringen und auf Essen hoffen. Von hier oben sehen wir auch, dass sich immer mehr Wanderer auf den Weg über die Felsen machen. Wir brechen also zum Abstieg auf. Davor hatten wir beim Aufstieg etwas Bammel, da man ja mit Blick in den Abgrund über schwer überwindbare Vorsprünge muss!

Angels Landing Abstieg

Aber es geht leichter als befürchtet. Wir beginnen den Abstieg mit einer Gruppe anderer Wanderer, mit denen wir bis zum Ende absteigen. Leider werden wir öfter zu Pausen gezwungen, da nicht an allen Stellen das Passieren von entgegenkommenden Wanderern möglich ist. Dafür können wir länger die tolle Aussicht genießen! Kurz vor Ende des Abstieges über den Felskamm sitzt dann plötzlich, nur wenige Meter entfernt von uns, ein riesiger Condor auf einer Felskante! Sowas sieht man auch nicht alle Tage!

Zion NP Condor

Nach der Felskletterei ist der restliche Abstieg schnell geschafft. Um 12.10 Uhr sind wir wieder im Tal und gönnen uns erst mal eine gesunde Mahlzeit: Burger und Sandwiches, aber was anderes gibt es natürlich nicht.
Ausgeruht brechen wir in Richtung Emerald Pools auf.

Zion National Park River

Der Wegweiser kennt zwei Routen, wir nehmen die längere und nicht so volle Strecke. Natürlich ist es auch die anstrengendere Variante. Irgendwann kommen wir dann am mittleren Pool an und Ruhen uns im Schatten aus. Es stellt sich heraus, dass es keine schlechte Idee war unsere Wasservorräte am Visitor Center aufzufüllen. Weiter geht es zum Lower Pool, den Obersten sparen wir uns weil wir schon ganz schön erschöpft sind. Zurück geht es dann durch Schatten und immer bergab. Im Anschluss fahren wir dann noch mit dem Shuttle durch den Park und schauen uns Angels Landing von unten an. Zurück im Hotel genießen wir den kühlen Pool und lassen den Tag ausklingen!

I went to the desert…

I went to the desert…

Am Morgen das letzte Mal den tollen Blick aus unserem Zimmer genießen! Dann wollen wir noch ein wenig Outlet-Shoppen, da bietet Vegas sich ja an. Als wir die Mall endlich gefunden haben, überfallen wir gleich den Hilfiger-Laden. Der Einkauf lohnt sich: 7 T-Shirts, 1 Pullover und eine Damenhandtasche für ca. 170,- Dollar. Danach verlassen wir Vegas und fahren zurück in die Wüste. Nächster Stop: Valley of Fire! Und wir dachten schon, Death Valley war heiß! Bei 43 Grad Celsius wandern wir durch bizarre rote Sandsteinformationen und bestaunen prähistorische indianische Felszeichnungen.

Valley of Fire

Bei Mouses Tank müssen wir mehrmals im Schatten Rast machen. Die Hitze ist wirklich unerträglich.

Valley of Fire Elephant Rock

Weiter geht’s zum Zion Nationalpark. Auf der kompletten Strecke hat es immer über 40 Grad Celsius. Wie halten die Leute das nur aus?

Valley of Fire Rainbow

St. George ist die nächste Station, hier wollen wir nochmal unsere Vorräte auffüllen. Nachdem wir ihn fast nicht gefunden hätten, stehen wir nach mehrmaligen Wendemanövern doch noch vor dem Walmart. Dummerweise fahren wir im Anschluss noch an drei anderen Walmarts vorbei, da hat sich das Suchen ja gelohnt! Wie immer gibt es alles nur in großen Packungen und so kaufen wir eben das Duschgel in der 750 ml Packung und wie schon in Kalifornien den 14 Liter Wasserpack, der aus 28 Flaschen je ein halberLiter besteht. Durch die Zeitumstellung ist es inzwischen schon sieben Uhr und wir wollen endlich ankommen. Das Zimmer in der Majestic View Lodge gefällt uns ausgesprochen gut, nach unserem Abstecher in eine Vegas-Suite hatten wir schon Bedenken. Das Restaurant im Hotel ist auch nicht schlecht, es gibt sogar All-You-Can-Drink Softdrinks! Morgen geht es dann auf Angels Landing, wir sind schon gespannt!

 

Viva Las Vegas

Viva Las Vegas

Heute Morgen ging es erst mal zum Nachbarhotel Paris um dort zu frühstücken, das ganze Hotel ist einer französischen Stadt nachempfunden und der Eiffelturm steht als Kopie in halber Größe davor. Beim Frühstücksbuffet ist erst mal wieder eine halbe Stunde warten angesagt bis wir auf unsere Plätze gesetzt werden. Es gibt mal wieder alles und davon zu viel. Total vollgefressen verlassen wir das Hotel und spazieren den Strip entlang bis zum Venetian. Im Venetian schlendern wir dann an Gondeln vorbei bis zum Markusplatz. Alles nicht ganz so spektakulär wie wir uns das gedacht haben. Man kann feststellen: nahezu alle Hotels haben Einkaufspassagen mit künstlichen Himmeln. Von allen Casinos gefällt uns das vom Planet Hollywood am besten, da es viel moderner ist als die anderen. Verschwendung ist das ultimative Wort für Las Vegas. Was hier an Wasser, Strom, etc. verbraucht wird kann man sich kaum vorstellen. Wenn man vorher noch durch die Wüste gefahren ist, wo es rein gar nichts gibt, fällt es einem noch viel mehr auf. Irgendwie verwerflich, irgendwie aber auch toll!

Las Vegas Bellagio Fountain

Im Anschluss fahren wir mit dem Bus zur Fremont Street, erstens weil wir das Las Vegas Schild hier vermuten, zweitens weil es ja die Video-Show hier gibt. Beides klappt nicht. Videos gibt es erst abends und das Schild befindet sich auf der anderen Seite des Strip. Also wieder in den Bus und zum Südende des Las Vegas BLVD. Dann erstmal gefühlte zehn Kilometer Laufen und wir sind am Schild.

Las Vegas Sign

Schnell das Schild abgelichtet und dann zurück zum Hotel. Einfacher gesagt als gedacht. Alle Taxen sind voll oder halten nicht an. Irgendwann erbarmt sich ein Taxifahrer und nimmt uns mit bis zum Hotel. Er erzählt, dass er eigentlich nicht am Straßenrand halten darf um jemand mitzunehmen sondern nur bei den Hotels halten darf. Das erklärt unsere Wartezeit!
Wir begutachten den Pool, der ist aber nicht so toll. Nachdem wir uns im Zimmer etwas ausgeruht haben geht es zum Spice Market Buffet. Wir essen, wie Gestern, wieder viel zu viel. Danach ab ins Casino und ein bißchen Geld verzocken, bald haben wir die notwendigen acht Reward-Punkte zusammen und können uns vierzig Dollar zum verspielen abholen. Diese kostenlosen Dollar benutzen wir beim einzigen Automat der uns sympathisch ist und „gewinnen“ dreißig Dollar. Durch die Freispiele haben wir am Ende einen Gewinn gemacht, obwohl eigentlich natürlich das Casino gewonnen hat. Wir hören auf und lassen uns das Geld auszahlen.

Las Vegas by Night

Anschließend schauen wir noch mal zum Brunnen und lassen den Tag dann auf dem Zimmer ausklingen und schauen von hier den Wasserspielen gegenüber zu.