Abschied von Teneriffa

Abschied von Teneriffa

Auf dem heutigen Tagesprogramm stand vor allem ein Punkt, der Heimflug! Die Koffer waren gepackt, also konnten wir nach dem Frühstück entspannt auschecken und uns anschließend auf den Weg zum Flughafen machen. Zum ersten mal während unserer Reise zeigte sich der Teide wolkenfrei und erstrahlte in der Morgensonne. Ein wenig bedauerlich fanden wir das natürlich schon, denn der Regen der letzten Tage hatte uns bei manchen Wanderungen einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht!

Orotavatal

Wir hatten etwas mehr als drei Stunden Zeit um zum Flughafen zu kommen und wollten diese natürlich noch sinnvoll nutzen. Kurzzeitig überlegten wir, über den Teide zum Flughafen zu fahren, es erschien uns dann aber doch als zu knapp und Zeit für Stopps hätten wir eigentlich auch nicht gehabt!
Das schöne Wetter bot sich an um nochmal einen kurzen Besuch des Mirador Humboldt zu machen, denn das Orotavatal kannten wir so sonnig noch gar nicht!

Playa-Las-Teresitas

Vom Mirador Humboldt ging es zurück auf die Autobahn und von dort über La Laguna nach Santa Cruz. In Santa Cruz verließen wir die Schnellstraße und fuhren in Richtung Hafen und anschließend entlang der Küste zum Playa Las Teresitas. Dieser Strand ist der größte weiße Sandstrand in Teneriffa und wurde künstlich angelegt, um den Bewohnern von Santa Cruz eine schöne Bademöglichkeit zu bieten.

Airport-Teneriffa-Süd-Busse

Weiter ging es zum Flughafen. Wir tankten den Wagen nochmal voll und gaben ihn zurück. Anschließend checkten wir am leeren Schalter von airberlin ein und bekamen unsere Bordkarten. Wir saßen dank eines ehemaligen Kollegen mal wieder am Exit, was uns den Flug erneut angenehmer gestaltete.
Vor dem Airport setzten wir uns noch einige Zeit auf eine Bank und genossen die Sonne und die warmen Temperaturen.

Airport-Teneriffa-Süd-Gates

Irgendwann gingen wir dann doch wieder in den Flughafen und begaben uns zu den Gates. Wir guckten noch kurz durch die verschiedenen Shops und warteten dann in der Nähe unseres Abflug-Gates.

Airport-Teneriffa-Süd-El-Medano

Nach einem kurzen Blick über das Vorfeld auf den Strand von El Medano und die Küste boardeten wir unsere Maschine nach Nürnberg. Eine nagelneue Boeing mit neuem Sky Interior. Das bedeutet mehr Komfort im Innenraum durch größere Fenster, mehr Platz im Gang, größere Gepäckfächer und bequemere Sitze sowie weniger Fluggeräusche. Als Spielerei gibt es noch eine farblich anpassbare Deckenbeleuchtung. Uns hat es sehr gut gefallen.

Teide-aus-dem-Flugzeug

Zum Abschluss unserer Reise bekamen wir noch einen schönen Blick auf den Teide und den ihn umgebenden Wolkengürtel. Nach knapp vier Stunden landeten wir wieder in Nürnberg und nach kurzer Zeit hatten wir unsere Koffer in den Händen.
Am Zoll gab es noch einen größeren Stau, weil gerade eine Turkish Airlines Maschine mit Pilgern aus Mekka gelandet war. Wir schafften es aber dennoch nach außen und waren wieder im kalten Deutschland!

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Das Wetter sah, vom Frühstückstisch aus betrachtet, heute nur bedingt gut aus. Über dem Orotavatal hingen mal wieder dichte Wolken, in Richtung Santa Cruz sah es ebenfalls nicht so toll aus und auf den Teide wollten wir nicht unbedingt hochfahren. Worauf wir aber beide Lust hatten war Whale Watching bei Los Gigantes. Wir fuhren also los und machten unseren ersten kleinen Stopp am Mirador Garachico, der einen Blick auf den Ort Garachico bietet. Nach kurzer Zeit kam hier auch ein Bus mit russischen Touristen an und belagerte den Aussichtspunkt. Für uns ging es deshalb zügig weiter in Richtung Los Gigantes.

strand-von-el-medano

Dort angekommen parkten wir am Hafen und schauten uns die verschiedenen Veranstalter von Whale Watching Touren an. Das Wetter war hier übrigens sehr sonnig und warm. Nachdem wir endlich eine Tour gefunden hatten, die kein Picknick,  Getränke und Musik einschloss machten wir uns bereit für die Tour. Leider hatte die nette Dame am Ablegeplatz eine schlechte Nachricht. Das Wetter sei zu schlecht, der Wind zu stark für das kleine Boot. Schade, denn damit war das Thema Whale Watching für uns erledigt. Auf ein Partyboot hatten wir keine Lust! Wir beschlossen nun doch noch in Richtung Santa Cruz zu fahren und uns dort La Laguna anzusehen. Vorher machten wir einen Stopp am Strand von El Medano. Der Strand liegt zwar direkt unterhalb des Airports ist aber trotzdem einer der schönstender Insel. Die Sonne verabschiedete sich pünktlich zu unserem Strandbesuch hinter den Wolken und wir machten uns deswegen wieder auf den Weg.

la-laguna

In La Laguna folgten wir der etwas verwirrenden Ausschilderung ins Stadtzentrum und parkten in einem Parkhaus mitten in der Stadt. Leider war gerade Fiesta und die Innenstadt war nahezu komplett ausgestorben. Kaum ein Laden hatte geöffnet und sehr wenige Menschen waren unterwegs. Wir hatten die schöne Architektur fast für uns alleine.

la-laguna-2

Langsam begann es ein wenig zu nieseln. Wir stiegen wieder ins Auto und fuhren zurück in Richtung Puerto de la Cruz. Erneut hatten wir heute die Insel umrundet, dieses mal waren wir aber nicht sehr begeistert und der Tag ging vorbei, ohne dass wir wirklich etwas gemacht hatten.

jardin-botanico-eingang-puerto-de-la-cruz

Seitdem wir angekommen waren hatten wir eigentlich vorgehabt uns den botanischen Garten anzusehen, der in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel lag. Warum also nicht? Das Wetter war uns wohl gesonnen und es fing nicht mehr an zu regnen.

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Der botanische Garten wurde einst als Zwischenlager angelegt. Exotische Pflanzen wurden nach Teneriffa gebracht und dort angepflanzt. Hatte sich die Pflanze hier bewährt wurde sie zum spanischen Königshaus gebracht und dort erneut angepflanzt. Mit der Zeit entsand so ein botanischer Garten mit Pflanzen aus der ganzen Welt.

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Der botanische Garten in Puerto de la Cruz ist sehr schön angelegt und an fast jeder Pflanze befindet sich eine kleine Schautafel mit Erläuterungen zu ihrer Herkunft.

jardin-botanico-puerto-de-la-cruz

Der Garten ist sehr schön und man sollte sich die Zeit für einen Besuch nehmen, wenn man in Puerto de la Cruz ist. Nach etwa einer Stunde verließen wir den botanischen Garten wieder und beendeten den Tag mit Packen für die Heimreise am nächsten Morgen

Pico del Teide – Über den Wolken

Pico del Teide – Über den Wolken

Der heutige Tag startete sehr nass. Seit dem gestrigen Abend hatte es durchgehend geregnet, die Straßen waren in einem entsprechendem Zustand und auf der Autobahn Richtung Santa Cruz herrschte Stillstand. Eigentlich war unser Plan in Richtung Süden und der Sonne zu flüchten. Nachdem wir aber für 500 Meter auf der Autobahn ca. zehn Minuten gebraucht hatten, fuhren wir bei der nächsten Ausfahrt runter und beschlossen, auf den Teide zu fahren. Unsere Hoffnung war, dass die Canadas über den Wolken liegen würden und wir dort in Ruhe wandern könnten. Nicht nur das schlechte Wetter und die Regenwolken waren hier verschwunden, sondern auch die Seilbahn auf den Gipfel war, seit unserer Ankunft das erste Mal, in Betrieb.

Gipfel des Teide

Aufgrund des schlechten Wetters waren wir in Puerto de la Cruz etwas später aufgebrochen und das rächte sich nun am Teide.

Seilbahn-Pico-del-Teide

Wir mussten ca. eine Stunde anstehen, um die Seilbahn besteigen zu dürfen.

Teleferico auf den Pico del Teide

Die Zeit lohnte sich allerdings, denn der Ausblick von oben war fantastisch.

Blick vom Teide auf die Roques Garcia

Hier oben war es deutlich kälter als in den Canadas oder gar an der Küste. Eiszapfen und stellenweise sogar etwas Schnee verdeutlichten dies.

Eiszapfen am Pico del Teide

Da die Bergstation der Teide-Seilbahn auf 3.555 Metern liegt, hatten wir jedoch sogar mit schlechteren Wetterbedingungen gerechnet und waren Kleidungstechnisch gut gewappnet. Im Gegensatz zu manch anderen, die mit Rock und Sandalen den höchsten Berg Spaniens besuchen wollten und sich wunderten, dass es auf über 3.000 Metern Höhe kalt und windig war.

Pico Viejo

Für die Besteigung des Pico del Teide, der nochmal ca.150 Meter über der Bergstation der Seilbahn liegt, benötigt man ein Permit. Da wir unseres ja für den 5. November beantragt hatten, an diesem Tag aber wegen des Wetters der Aufstieg nicht möglich war, machten wir nun ein Alternativprogramm. Wir gingen zunächst zum Mirador Fortalezza und anschließend zum Mirador Pico Viejo. Der Pico Viejo ist ein Nebenvulkan des Teide und mindestens genauso beeindruckend. Ein anspruchsvoller Wanderweg führt zum Krater des Pico. Wir hatten wahrscheinlich nicht genug Zeit um bis zum Krater zu kommen, da die letzte Seilbahn nach unten in ca. drei Stunden fahren sollte. Unser Glück probierten wir aber dennoch und wagten den steinigen Abstieg.

Wanderung zum Pico Viejo

Der Weg ging durch ein Meer von Geröll und war stellenweise sehr rutschig und steil. Manchmal war es schwer den Weg überhaupt auszumachen.

Wanderung zum Pico Viejo

Nach ca. einer Stunde Abstieg waren wir immer noch im Geröllfeld unterwegs und beschlossen, nicht mehr weiter zu gehen. Zum einen zogen Wolken auf, die das Ausmachen des Wanderweges erschweren würden und zum anderen hatten wir bereits einige Höhenmeter an Abstieg hinter uns, die wir nun ja wieder aufsteigen mussten. Der Blick auf den Krater war aber auch von unserem Rastplatz sehr schön.

Pico Viejo

Wieder oben am Mirador Pico Viejo angekommen, gönnten wir uns nochmal einen Blick auf den nun wolkenverhangenen Pico Viejo und kehrten langsam und erschöpft zur Seilbahn zurück.

Pico Viejo in Wolken

Auch der Blick auf die Canadas und den Rest der Insel konnte durch die Wolken nochmal einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen.

Wolkenmeer unter dem Teide

Wir bestiegen die Seilbahn nach unten und kauften noch ein paar Souvenirs für die Daheimgebliebenen. Wir verstauten alles im Auto und ruhten uns kurz aus, bevor wir in Richtung Parador aufbrachen. Beim Losfahren hörten wir ein dumpfes Geräusch, dachten uns aber nichts dabei. Nachdem wir den Parkplatz verlassen und ca. 300 Meter weit gefahren waren hörten wir das Geräusch erneut, dieses Mal aber lauter. In diesem Moment schoss es mir durch den Kopf: Ich hatte meinen Geldbeutel auf dem Dach des Autos vergessen! Nach einer Vollbremsung und ca. 100 Meter Vollgas im Rückwärtsgang erreichten wir einen kleinen Parkplatz. Ich sprang aus dem Auto und fand, zu meiner Erleichterung, den Geldbeutel auf dem Dach des Autos! Glück gehabt!

Blick auf den Guajara vom Parador

Am Parador erkundeten wir noch kurz die Gegend am Fuß des Guajara und brachen dann auf in Richtung Hotel. Ein langer und anstrengender Tag fand sein Ende mit einem letzten Blick auf den Teide.

Pico del Teide

Rund um Teneriffa – I get around

Rund um Teneriffa – I get around

In Puerto de la Cruz starteten wir bei bewölkten Himmel in Richtung Santa Cruz. Von dort ging es weiter nach Güimar zu den Pyramiden. Was wir vorher leider, trotz Reiseführer, nicht wussten war, dass die Pyramiden inzwischen nur noch in Verbindung mit einem Besuch im archäologischen Park besichtigt werden können. Die günstigste Variante lag bei knapp 12 € pro Person und war uns somit zu teuer! Am Himmel zeigten sich inzwischen einige dunkle Wolken und wir spürten die ersten Regentropfen, weswegen wir weiter in Richtung Süden fuhren. Unser nächstes Ziel war der kleine Ort Costa del Silencio. Hier wanderten wir zunächst auf einen erloschenen Vulkan, der wohlgemerkt nicht zu den größten seiner Art gehörte, und anschließend an der Küste zurück.

Wanderung bei Cost del Silencio

Auf dem Gipfel bzw. Kraterrand hatten wir einen schönen Blick über die Insel und konnten erkennen, dass die Costa del Silencio so still nicht ist, da sie mitten in der Einflugschneise liegt. Minütlich landeten Flugzeuge mit Touristen auf dem nahen Flughafen.

Einflugschneise TFS

Nachdem wir etwas abgestiegen waren widmeten wir uns der Küste. Hier gab es tolle Gesteinsformationen zu bestaunen, z.B. auch eine versteinerte Düne.

Wanderung bei Cost del Silencio - versteinerte Düne

Der weitere Abschnitt der kleinen Wanderung kann nur bei Ebbe zurückgelegt werden, da er direkt an der Felsküste entlang führt. Wir erfreuten uns an den verschiedenen Steinschichten und kehrten in Richtung Ausgangspunkt zurück.

Wanderung bei Cost del Silencio - Steinschichten

Zurück am Ausgangspunkt blickten wir auf die Küste zurück und fuhren dann weiter in Richtung Los Cristianos.

Wanderung bei Cost del Silencio - an der Küste

In Los Cristianos erwartete uns nun die absolute Pauschaltouristenhölle. Wir parkten am Hafen und erkundeten den Strand und die Promenade ein wenig.

Strand in Los Cristianos

War der Strand noch ganz nett anzusehen, hinterließ die Promenade einen komplett anderen Eindruck. Das Bild wurde geprägt von Burger King und zahlreichen verbrannten Touristen, die natürlich alle ohne T-Shirt herumspazierten, um ihre Wampe zu präsentieren.

Promenade in Los Cristianos

Wir brachen schnell wieder auf und fuhren in Richtung Los Gigantes, um die Steilküste zu bewundern.

Steilküste bei Los Gigantes

Von Los Gigantes ging es durch das Teno Gebirge wieder zurück nach Puerto de la Cruz. Wir legten noch einen Stopp im Einkaufszentrum ein und ließen den Tag im Hotel ausklingen.
Abends begann es zu regnen und es sollte bis zum nächsten Morgen nicht mehr aufhören!

Zu Fuß über die Insel – I’m walking

Zu Fuß über die Insel – I’m walking

Unser heutiges Tagesziel war der Gipfel des Teide. Schon vor ein paar Wochen hatten wir das Permit für die Gipfelbesteigung beantragt. Unser Ziel war es allerdings nicht komplett den Vulkan hochzuwandern, sondern mit der Seilbahn nach oben zu fahren. Die Wanderung nach oben und wieder zurück würde insgesamt etwas über acht Stunden dauern und wäre uns deswegen doch etwas zu lang, da ja die Sonne auch irgendwann untergeht!

Roques de Garcia

In den Canadas angekommen sah das Wetter eigentlich auch ganz gut aus. Strahlende Sonne, nur der Gipfel des Teide lag in Wolken. An der Seilbahnstation trat dann aber das ein, was wir schon beim Anblick der Wolken befürchtet hatten. Die Seilbahn war wegen starken Windes geschlossen und ein Thermometer zeigte an, dass es am Gipfel -4 Grad hatte. Eine Gipfelbesteigung zu Fuß schlossen wir deshalb aus.

Roque Cinchado

Unsere Alternative war eine Wanderung um die Roques de Garcia. Wir parkten in der Nähe des Parador und passierten den Roque Cinchado. Es war noch nicht sehr spät und die Menschenmassen hielten sich noch in Grenzen. Am Rückweg sah dies dann allerdings ganz anders aus.

Roques de Garcia

Es ist hier wie in den Nationalparks der USA. Kaum entfernt man sich mehr als 200 Meter von der Hauptsehenswürdigkeit ist man nahezu komplett allein. Wir genossen die Ruhe und die atemberaubende Landschaft. Fast wie in den USA, ein bisschen eine Mischung aus Capitol Reef, Arches und Valley of Fire. Es gefiel uns also sehr gut!

Roques de Garcia

Der Weg führte teilweise über erkaltete Lavaströme und vorbei an bizarren Felsformationen.

Roques de Garcia

Nach einem leichten Abstieg, der gut zu bewältigen war, liefen wir auf die Catedral zu, passierten sie und stiegen wieder nach oben auf.

Roques de Garcia - Catedral

Es ging nochmal vorbei am Roque Cinchado und zurück zum Parkplatz. Hier brach gerade der Verkehr zusammen, weil einfach zu viele Touristen unterwegs waren!

Roque Cinchado

Unser nächstes Ziel hieß Vilaflor und die Paisaje Lunar.

Wanderung zur Paisaje Lunar

Zunächst ging es entlang eines Forstweges durch die Berge. Diese Strecke ist eine Alternativroute und erspart einige Höhenmeter. Der Nachteil ist allerdings, dass sie länger und langweiliger ist. Nach knapp vier Kilometern kamen wir an der eigentlichen Wanderstrecke an und stiegen stetig bergauf. Es ging, wie zuvor, durch den Wald.

Wanderung zur Paisaje Lunar

Nach einiger Zeit kamen wir an einer sehr schönen Basaltformation vorbei. Uns stand noch ein längerer Anstieg bevor.

Wanderung zur Paisaje Lunar

Wir passierten diverse kleine Lavafelder und kamen schließlich am höchsten Punkt der Wanderung an.

Wanderung zur Paisaje Lunar - Montana de las Arenas

Das Ziel der Wanderung lag kurz vor uns. Nach einem kurzen, aber steinigen, Abstieg erreichten wir die Paisaje Lunar.

Paisaje Lunar

Die diversen Hoodoos erinnerten uns an die USA. Allerdings waren die Formationen nicht ganz so groß wie erhofft.

Paisaje Lunar

Nach einer recht kurzen Pause machten wir uns auf den Rückweg. Bisher hatten wir knapp zwei Stunden gebraucht und etwas sieben Kilometer hinter uns.
Der Rückweg benötigte nochmal zwei Stunden und führte über Geröll, was den Abstieg nicht gerade angenehmer gestaltete. Die Forststraße wollte ebenfalls kein Ende mehr nehmen. Die Wanderung würden wir in Zukunft nicht mehr machen, da das Erlebte nicht im Verhältnis zu den knapp 15 Kilometern Wegstrecke steht.
Erschöpft kamen wir schließlich beim Auto an und fuhren über den Teide zurück nach Puerto de la Cruz. Der Teide und die Canadas waren im Licht der untergehenden Sonne besonders schön! Auf der Fahrt nach Puerto de la Cruz wurde es nochmal etwas abenteuerlich, da die Straße in der Dunkelheit nicht so angenehm zu fahren war.

 

 

Durch das Anaga Gebirge

Durch das Anaga Gebirge

Kurz nach dem Frühstück brachen wir in Richtung Anaga Gebirge auf. Unser erstes Ziel sollte Punta del Hidalgo sein. Fast wären wir problemlos hingekommen, dank der falschen  Bezeichnungen der Aus- und Einfahrten der Autobahn auf der Landkarte vom Reiseführer mussten wir allerdings einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Unser erstes Ziel des Tages war eine Wanderung durch den Barranco Seco und verschiedene Wasserkanäle. Der Wanderführer erwähnte, dass die Wanderung nach Regen nicht durchführbar wäre. Nachdem der letzte Regen aber schon zwei Tage her war probierten wir unser Glück!

Wanderung bei Punta del Hidalgo - Weg im Ort

Zunächst führte uns der Weg durch den Ort immer steil bergauf. Nach einiger Zeit ließen wir die letzten Häuser hinter uns und liefen noch ein Stück an Feldern und Plantagen vorbei. Der Weg war inzwischen sehr steil.

Wanderung bei Punta del Hidalgo -steiler Aufstieg

Unterwegs wurden wir immer wieder von Hunden angebellt, die ihr Revier verteidigen wollten. Manche folgten uns auch ein wenig, was allerdings kein großes Problem war, da die Hunde alle nicht viel größer als 30 cm waren!

Wanderung bei Punta del Hidalgo - Kanal im Barranco Seco

Nach einiger Zeit verließen wir den Bereich der Plantagen und kamen in die eigentliche Schlucht. Hier war es stellenweise recht matschig und wir mussten etwas aufpassen. An einer Stelle gab es einen Mini-Wasserfall, der bei genauerer Betrachtung leider aus dem Kanal entsprang durch den wir wandern wollten.

Wanderung bei Punta del Hidalgo - Kanal im Barranco Seco

Da wir nicht auf der Mauer des Kanals laufen konnten, weil dies an den folgenden Stellen viel zu gefährlich werden würde, mussten wir diesen Teil der Wanderung streichen. Laufen im Kanal selbst war wegen des Wassers unmöglich! Schade!

Wanderung bei Punta del Hidalgo - Wald

Wir gingen zum ursprünglichen Weg zurück und beschlossen dennoch weiter nach oben zu wandern. Es ging stetig steil nach oben durch die Schlucht und durch kleine Wälder.

Wanderung bei Punta del Hidalgo - Blick auf Bejia

Am Gipfel angekommen erwartete uns ein fantastischer Blick auf die umliegenden Berge und Schluchten sowie auf den Ort Bejia. Wir entschieden uns nun für den Rückweg, da es eine zu weite Strecke gewesen wäre über Bejia und Batan de Abajo nach Punta del Hidalgo zurückzukehren.

Wanderung bei Punta del Hidalgo - Ziege

Auf dem Rückweg mussten wir noch durch eine Ziegenherde laufen und kamen dann etwas später wieder im Ort an. Das nächste Ziel war die Anaga Höhenstraße. Wir stiegen also ins Auto und begaben uns auf engen Straßen in Richtung Las Mercedes.

Blick über Las Mercedes und La Laguna auf den Teide

Gleich zu Beginn der Strecke, kurz hinter Las Mercedes, hat man einen sagenhaften Blick auf den Teide und über La Laguna.

Anaga Höhenstrasse

Die Straße windet sich eng durch das Anaga Gebirge. Zum ausgiebigen Fotografieren blieb leider keine Zeit denn das Autofahren erfordert hier schon genug Konzentration!

Playa del Almagica

Wir fuhren durch das Gebirge zur Küste und bestaunten die Wagemut der Busfahrer, die hier ebenfalls durchfuhren. Am Playa Almagica bot sich uns ein toller Ausblick.

Playa de Benijo

Genauso schön war es am Playa Benijo. Da die Straße hier zu Ende ist, kehrten wir um und steuerten den Mercedes Wald an. Nach unzähligen Kurven kamen wir am Ziel an und wanderten ein wenig durch den Wald.

Mercedes Wald

Von hier ging es zurück nach Puerto de la Cruz, wo sich uns noch ein sehr schöner Blick über das Orotavatal und den Teide bot.

Orotavatal - Teide