From Shasta to Lassen

From Shasta to Lassen

Heute morgen stand nach dem Frühstück zunächst eine längere Fahrt in Richtung Lassen NP an. Unterwegs wollten wir aber noch ein paar andere schöne Locations besuchen und natürlich freuten wir uns auch, dass es nun mal wieder nach Kalifornien ging.
Die Fahrt zog sich ein wenig und an der Grenze zu Kalifornien wurden wir natürlich auch nach mitgebrachtem Obst gefragt. Wir hatten nichts dabei und somit konnte es direkt zum Mt Shasta gehen.

Panther Meadow - Mt Shasta

Dort angekommen fuhren wir zunächst bis ganz nach oben und sahen uns etwas um. Viel los war nicht, leider war es auch sehr rauchig auf Grund der ganzen Waldbrände. Etwas weiter unten findet sich die Panther Meadow, die wir nun für einen kleinen Spaziergang nutzten. Es gab hier etwas, was uns sonst in der Natur noch nirgends untergekommen war. Obdachlose und Hippies schliefen hier und versuchten Autos zum trampen anzuhalten. Mt Shasta gilt bei den Hippies nämlich als ein Ort mit besonderer Energie, deswegen gab es hier einige sehr seltsame Gestalten.

Lower McCloud Falls

Weiter ging es zu den McCloud Falls. Hierbei handelt es sich um drei Wasserfälle, die auf kurzer Distanz verteilt liegen. Zunächst besuchten wir die Lower Falls, die schon ganz nett waren. Viele Touristen und Einheimische nutzten die Gegend für einen Campingausflug, schließlich stand ja das Labor Day Weekend an.

McLoud Falls - Deer

Am Parkplatz wurden wir dann aber erstmal von ein paar Rehen begutachtet. Nachdem die Rehe nichts an uns auszusetzen hatten, fuhren wir ein Stück weiter zu den Middle Falls. Wir hätten wohl auch laufen können, aber unser Tagesplan hatte noch ein paar andere Ziele und so wählten wir die schnellere Variante mit dem Auto.

Middle McCloud Falls

Die Middle McCloud Falls waren ebenfalls recht schön. Es gibt sicherlich größere Wasserfälle, aber zum kurzen Zeitvertreib an der Strecke war das hier schon genau richtig.

Upper McCloud Falls

Zuletzt waren dann die Upper McCloud Falls dran, die sehr nah an den Middle Falls liegen. Wir sahen uns etwas um und stiegen anschließend wieder ins Auto um in Richtung Süden weiterzufahren.

Burney Falls

Die Burney Falls waren unser nächstes Ziel. Hier war es ordentlich voll, gibt es doch einen großen Campground, einen ordentlichen Store und Möglichkeiten zum Angeln. Der PCT läuft übrigens auch hier durch.
Die Wasserfälle waren wirklich spektakulär und auch ziemlich groß. Die bereits recht warme Temperatur kühlte an den Fällen gleich merklich ab. Wir machten zahlreiche Fotos und liefen dann noch den Falls Loop.

Burney Falls Trail

Der Trail ist nicht wirklich lang, teilt sich etwas Strecke mit dem PCT und umkreist die Wasserfälle einmal. Nach kurzer Zeit waren wir zurück am Auto und  nahmen die letzten Kilometer bis zum Lassen NP in Angriff. Unser Tank leerte sich inzwischen merklich, besonders viele Tankstellen gibt es hier allerdings leider nicht.

Cinder Cone - Lassen NP

Unser Ziel heute war nicht der Haupteingang des Lassen NP, sondern der etwas abseits gelegene Cinder Cone. Bis wir am Abzweig zum Cinder Cone ankamen, versuchten wir etwas Sprit zu sparen. Anschließend ging es über eine Dirtroad zum Aschehügel. Hier war es recht idyllisch und kaum etwas los. Wir gaben die Hoffnung nicht auf, dass es im Hauptteil des Parks am nächsten Tag auch so werden könnte, obwohl Labor Day Weekend war.

Lava Beds - Cinder Cone

Der Trail zum Cinder Cone führte durchgehend über Vulkanasche, was sich anfühlte wie eine Wanderung im Sand.  Das Vorankommen ging also nicht so schnell, aber landschaftlich war es natürlich wahnsinnig schön.

Cinder Cone Trail - Lassen NP

Der Trail auf den Kraterrand war dann auch ordentlich steil und wir überlegten schon, ob es wirklich so eine gute Idee gewesen war, hier hoch zu wandern. Je weiter wir nach oben kamen, desto windiger wurde es auch.

Cinder Cone - Lassen Peak

Nachdem wir etwas an Höhe gewonnen hatten, wurde auch der Blick auf den Lassen Peak frei. Durch das lose Geröll bewegten wir uns ständig zwei Schritte nach vorne und verloren dabei einen Schritt nach hinten. Egal, irgendwann kamen wir dann erschöpft am Gipfel an. Und gelohnt hatte sich der Aufstieg definitiv.

Cinder Cone Panorama

Wir mussten zwar aufpassen, dass wir nicht weggeweht wurden, aber ansonsten war es einfach nur traumhaft. Bis auf eine andere Familie aus Österreich waren wir komplett alleine.

Painted Dunes - Cinder Cone

Von oben bot sich ein fantastischer Blick auf die Painted Dunes, die durch das Vulkangestein entstanden sind. In die Dünen selbst darf man nicht laufen, damit sie möglichst gut erhalten bleiben.

Lava Flow - Lassen NP

Den riesigen Lavastrom, der sich hier durchzieht, kann man auch von oben erst so richtig erfassen. Wir ließen uns viel Zeit am Kraterrand und liefen einmal außen herum.

Kathrin & Simon - Cinder Cone

Ein Erinnerungsfoto durfte natürlich auch nicht fehlen. Eine kleine Rast machten wir auch auf dem Gipfel, wir waren ja schon lange unterwegs und hatten heute viel gesehen.

Painted Dunes - Lassen NP

Ein letzter Blick auf die Painted Dunes und wir wagten uns an den Abstieg. Runter ging es deutlich schneller und so kamen wir bald wieder am Auto an. Glücklicherweise reichte unser Sprit auch auch über die Dirt Road zurück und bis zur nächsten Tankstelle, die zwar etwas teurer, aber besser als nichts war.
Unser Hotel in Red Bluff war dann leider nicht so der Hit. Es quoll über vor Familien, einige auf der Durchreise, die wenigsten aber auf Outdoor getrimmt. Die Nacht war dann ebenfalls relativ laut, aber wir wollten ja am nächsten Tag sowieso früh los in Richtung Lassen NP.

Denver – München

Denver – München

Heute geht es leider schon wieder zurück nach Deutschland. Ein letztes mal Frühstücken wir im Hotel und packen im Anschluss die Koffer zu Ende.
Unser erstes Ziel für heute ist der Red Rocks Park. Er liegt westlich von Denver in der Nähe von Golden, wo auch das Grab Buffalo Bills ist. Hier gibt es wieder rote Steine, vor allem gibt es aber ein Amphitheater, das an beiden Seiten von roten Felsen umgeben ist. Es scheint so, als sei halb Denver hier zum Sport machen hergekommen. Überall rennen Leute die Stufen rauf und runter und machen dazwischen Liegestützen. Wir schauen ein bisschen zu und genießen den Ausblick auf Denver.
Als nächstes fahren wir auf der I-70 nach Westen und kommen nach Idaho Springs. Wir fahren einmal durch das schöne historische Downtown und schauen uns die alte Goldmine der Stadt an. Wir überlegen, ob wir eine Tour machen sollen, sind aber von den $ 15 pro Person Eintritt gar nicht begeistert, da es eigentlich kaum etwas zu sehen gibt, und lassen es bleiben.

Argo Gold Mill Idaho Springs

Weiter geht es nach Westen, unser nächstes Ziel ist der Loveland Pass. Dieser Pass wird von den großen LKWs als Ausweichstrecke genutzt, um den zu niedrigen Tunnel an der I-70 zu umgehen.

Loveland Pass

Der höchste Punkt des Passes ist nochmal über dreitausend Meter hoch und die Continental Divide läuft ebenfalls darüber. Hier oben ist es ziemlich kühl und der Wind pfeift ganz schön.
Wir fahren zurück zur Interstate und steuern die Colorado Mills an. Hier waren wir bereits am ersten Tag in Denver und haben unsere Vorräte aufgestockt. Nun schauen wir einfach ein bisschen durch die verschiedenen Läden und kaufen auch nochmal bei Hilfiger ein.

Colorado Mills

Am Ende des kleinen Shopping Ausflugs genehmigen wir uns noch ein Stück Pizza bei Sbarros und fahren dann zurück nach Denver. Unterwegs leuchtet die Tankanzeige auf und zeigt an, dass wir noch 50 Meilen fahren können. Zum Flughafen sind es zwar nur knapp vierzig Meilen, aber man muss ja nichts riskieren und im Stadtverkehr braucht man ja auch etwas mehr Sprit. Lange Rede kurzer Sinn, wir tanken nochmal für $ 5 und fahren dann zum Civic Park weiter.

Civic Park Denver

Von der Dachterrasse des Naturkunde Museums hat man einen tollen Blick über die Stadt, leider ist diese ohne Eintritt zu zahlen nicht zu erreichen und genügend Zeit für das Museum haben wir nicht mehr. Aus dem Park heraus hat man allerdings auch einen schönen Blick.
Nach einem kurzen Spaziergang durch den Park begeben wir uns auf die letzte Etappe dieser Reise und fahren zum Airport. Wir parken direkt vor dem Terminal und geben schnell die Koffer am leeren Schalter ab. Es darf immer nur einer in den Flughafen, da der andere das Auto bewachen muss, da man hier eigentlich nicht länger stehen bleiben darf.
Danach geben wir unseren liebgewonnen Ford Escape bei Alamo ab und lassen uns dann mit dem Shuttle zurück zum Terminal bringen.

Denver Airport

Wir haben noch etwas Zeit und essen bei Panda Express (Kathrin) und Taco Bell (Simon) etwas zu Abend. Das Essen bei British Airways war auf dem Hinflug ja nicht so der Hit.
Am Gate erblicken wir unsere Boeing, diesmal ist sie nicht ganz so alt.

Boeing 777-200 British Airways

Pünktlich heben wir Richtung London ab. Im ganzen Flugzeug gibt es genau drei freie Plätze, einer davon ist neben uns! Wir freuen uns und haben einen ganz angenehmen Heimflug.
London ist mal wieder schrecklich, es klappt aber alles problemlos. Am Flughafen in München kommen wir pünktlich an und unsere Koffer sind auch mitgekommen. Nun geht es noch eineinhalb Stunden über die deutsche Autobahn zurück nach Hause.

Back at Mile High

Back at Mile High

Heute lassen wir den Tag ruhig angehen. Nach einem überraschenderweise richtig gutem Frühstück im Best Western The Academy mit zahlreichen Air Force Angehörigen, schlendern wir ein letztes Mal durch ein Walmart Supercenter. In Colorado Springs befindet sich die Air Force Academy, deren Footballteam heute ein Heimspiel hat. Wir beschließen, uns das Visitor Center anzusehen. Zusammen mit uns strömen schon zahlreiche Fans zum Spiel. Neben dem Visitor Center mit Fanshop kann man auch das Gelände besichtigen. Wir besuchen auch die Cadet Chapel, die durch ihre markante Architektur ins Auge sticht.

Cadet Chapel

Das Spiel sehen wir uns aber nicht an, da wir noch zum Garden of the Gods wollen. Die Falcons der Air Force Academy gewinnen aber trotzdem mit 63 zu 24 und wir bereuen unsere Entscheidung ein wenig!

Pikes Peak

Beim Garden of the Gods hat man einen tollen Ausblick auf den Pikes Peak, den wir heute aber nicht erklimmen.

Garden of the Gods

Der Garden of the Gods ist ein Park in Colorado Springs und kostet keinen Eintritt. Hier gibt es rote Steine zu sehen, die in Utah ganz normal wären, hier aber eine Attraktion sind. Es ist relativ viel los und alle Einwohner Colorado Springs scheinen hier ein Picknick zu machen.

Garden of the Gods Trail

Uns gefällt es ganz gut, wirklich beeindrucken kann es uns aber nicht mehr. Vielleicht wäre es am Anfang der Reise interessanter gewesen, irgendwann hat man sich aber satt gesehen.
Unser nächstes Ziel ist bereits Denver. Auf der kurzen Strecke kommen wir gut voran, nur in Castle Rock stehen wir kurz im Stau.

Sports Authorities Field at Mile High Broncos

In Denver steuern wir zunächst das Invesco Field an. Hier tragen die Denver Broncos ihre Heimspiele aus. Am Stadion angekommen stellen wir fest, dass das Invesco Field der Vergangenheit angehört. Der Sponsor hat inzwischen gewechselt und es heißt nun Sports Authority Field. Vor drei Wochen hatte es noch den alten Namen.

Sports Authorities Field at Mile High

Leider hat uns der Stau zu viel Zeit gekostet und wir haben die letzte Tour durch das Stadion knapp verpasst. In der Colorado Hall of Fame arbeitet aber eine sehr nette Dame, die uns in eine der privaten Lounges führt von der wir einen Blick in das Stadion werfen können. Schade, dass die Broncos kein Heimspiel haben. Das wäre bestimmt fantastisch geworden!
Im Anschluss fahren wir zum Hampton Inn, das wir schon von den ersten beiden Nächten kennen und checken ein. Abendessen gibt es in der Cheesecake Factory.

Denver Sunset

Auf dem Weg zurück ins Hotel sehen wir uns noch den Sonnenuntergang vor dem Capitol an und packen dann unsere Koffer reisefertig. Morgen geht es leider schon nach Hause!

Black Canyon NP

Black Canyon NP

Nach einem kurzen Frühstück, nicht zuletzt wegen der deutschen Busreisegruppe die mit uns im Hotel ist, brechen wir in Richtung Black Canyon NP auf. Als wir ankommen hat das Kassenhäuschen sogar noch geschlossen. Es ist angenehem wenig los und wir können in Ruhe den Canyon genießen. Als erstes treffen wir mal wieder einen Chipmunk an einem der View Points. In diesem Nationalpark sind die Chipmunks etwas verplant, wir hätten fast mehrere Überfahren, weil sie immer genau dann auf die Straße rennen und sitzen bleiben, wenn unser Auto gerade auf sie zufährt.

Chipmunk Black Canyon

Der erste Blick in den Canyon ist noch etwas diesig, weil wir genau gegen die Sonne sehen. Es ist aber trotzdem toll.

Black Canyon of the Gunisson NP

Wir fahren den South Rim bis zum Ende und halten dann an den jeweiligen View Points. Für viele Amerikaner stellt der Park eine Herausforderung dar, weil es bei fast keinem View Point möglich ist Fotos zu machen ohne das Auto zu verlassen.

Black Canyon of the Gunisson NP

Auf einen Hike haben wir heute irgendwie keine Lust, nachdem wir nun eine Woche lang jeden Tag mehrere Hikes gemacht haben. Kurz vor dem Parkausgang besteht die Möglichkeit zum Grund des Canyons zu fahren. Natürlich machen wir das. Über eine steile und kurvige Straße geht es in den Canyon. Unten angekommen gefällt es uns ganz gut und wir machen eine kurze Rast am Gunnison River.

Black Canyon of the Gunisson NP

Gegen Mittag verlassen wir den Nationalpark und machen uns auf den Weg nach Colorado Springs. Es geht über mehrere Bergpässe und vorbei am Gunnison Reservoir. Weil es uns dort sehr gefällt, legen wir eine Pause ein und erfreuen uns an der Landschaft.

Blue Mesa Reservoir

Weiter geht es durch die Rocky Mountains. Erneut geht es über Bergpässe und durch Täler. Wir passieren Salida und fahren im Anschluss am Arkansas River entlang, der uns bis Canon City begleitet.

Arkansas River

Bevor wir nach Canon City kommen passieren wir die Royal Gorge Bridge. Es ist die höchste Hängebrücke der Welt. Gerne wären wir darüber gelaufen, das hätte uns aber $25 pro Person gekostet und ist uns viel zu teuer! Es gibt allerdings einen View Point der umsonst ist.

Royal Gorge Bridge

In Canon City gibt es eine hohe Anzahl an Gefängnissen, an einem davon fahren wir auch vorbei. Canon City wird uns als eine der hässlichsten Städte der Reise in Erinnerung bleiben.
Irgendwann kommen wir in Colorado Springs an. Unser Hotel, das Best Western The Academy Hotel, ist ziemlich groß, aber das beste Best Western bisher. Abendessen gibt es bei Olive Garden. Es ist reichlich und auch wirklich lecker! Morgen geht es zurück nach Denver!

Goodbye Moab

Goodbye Moab

Leider verlassen wir heute Moab und unser schönes B&B. Wir könnten es hier wirklich noch länger aushalten. Um uns den Abschied angenehmer zu gestalten, machen wir noch einen kleinen Hike.
Es geht zum Corona Arch, der auch Little Rainbow Bridge genannt wird, weil er der Rainbow Bridge am Lake Powell ähnelt. Zuerst fahren wir ein Stück am Colorado entlang und erreichen bald den Trailhead. Ein Blick ins Register zeigt, dass heute erst zwei Wanderer den Hike gemacht haben. Wir tragen uns auch noch ein und laufen los. Zuerst passieren wir ein paar Bahnschienen, die für den Abtransport des hier abgebauten Kaliumkarbonat genutzt werden.

Corona Arch Leiter

Über Felsen und steilen Slickrock nähern wir uns dem Arch. Auch heute brennt die Sonne ordentlich. Wir müssen auch diese wahnsinnig hohe Leiter erklimmen. Danach sehen wir den Arch direkt vor uns. Links neben dem Corona Arch ist der Bowtie Arch zu erkennen.

Corona Arch aus der Ferne

Über Slickrock wandern wir nun direkt zum Corona Arch. Der Arch ist ziemlich groß und spektakulär anzusehen.

Corona Arch

Im Anschluss geht es zurück nach Moab. Nach einem Tankstopp verabschieden wir uns von der Stadt und fahren auf der 128 am Colorado entlang. Es ist wirklich eine schöne Strecke, man sollte aber Kurven mögen.
Irgendwann erreichen wir die I-70 und fahren nach Osten. Unser Ziel ist das Colorado National Monument. Leider sind in Fruita zwar ungefähr fünf verschiedene State Parks, Recreation Areas und War Memorials ausgeschildert, für eine Tafel für das National Monument hat es aber leider nicht mehr gereicht. In Grand Junction sind wir auch erst verunsichert wo es langgeht, wir finden das Monument aber schließlich doch noch.

Colorado National Monument

Beim Monument handelt es sich um einen Canyon mit verschiedenen Seitencanyons. Man fährt am Rim entlang und sieht so den ganzen Canyon. Es gäbe auch einige Hikes die uns zusagen, allerdings reicht die Zeit nur für kurze Hikes aus. Wir fahren also nahezu alle View Points ab und laufen dann noch den eine Meile langen Otto’s Trail. Schön, aber nicht der beste Hike des Urlaubs.

Colorado National Monument

Im National Monument gefällt es uns sehr gut und es ist definitiv den Stopp wert.

Colorado National Monument

Weiter geht es nach Montrose, wo wir im Best Western Red Arrow einchecken, zum letzten mal bei Applebees essen und anschließend unsere Wasservorräte im Walmart aufstocken. Morgen geht es in den Black Canyon Nationalpark und weiter nach Colorado Springs!

 

Devils Garden

Devils Garden

Nach dem wieder äußerst leckeren Frühstück brechen wir auf in Richtung Arches National Park. Thema beim Frühstück war übrigens das britische, deutsche und amerikanische Gesundheitssystem – wir haben also das richtige Fach studiert!
Vom Eingang des Parks bis zum Devils Garden Trail, den wir heute in Angriff nehmen wollen, sind es noch einmal gut zwanzig Meilen. Irgendwann kommen wir dann am anderen Ende des Parks an. Der Parkplatz beim Trailhead ist schon ziemlich voll und zu allem Überfluss fährt auch noch eine Schulklasse vor. Es ist schrecklich laut und wir versuchen die Klasse hinter uns zu lassen. Bis zum Landscape Arch klappt das alles ganz gut und wir können den fragilen Arch in Ruhe bestaunen.

Arches NP Landscape Arch

Anschließend geht es über steilen Slickrock einen Anstieg hinauf. Wir passieren Wall Arch, oder besser die Überreste davon. Er ist 2008 eingestürzt. Danach biegen wir zum Navajo Arch ab und lernen ein kanadisches Paar kennen, das gerade auf einer Tour durch Utah ist.

Devils Garden Arches NP

Zusammen mit ihnen wandern wir zum Double O Arch. Leider hat uns die Schulklasse inzwischen wieder eingeholt. Wir kommen aber vor der Klasse am Double O Arch an und sehen sofort, warum der Arch heißt wie er heißt!

Devils Garden Double O Arch

Eigentlich würde es nun noch zum Dark Angel gehen, diesen bewundern wir aber nur aus der Ferne und biegen gleich auf den Primitive Trail ab. Hier wird das Terrain etwas schwieriger und es gibt keinen richtigen Trail, sondern nur Steintürme, die den richtigen Weg markieren.

Devils Garden Trail Arches NP

Immer wieder müssen wir über Steine klettern oder auf dem Slickrock Abstiege meistern. Es macht wirklich Spaß und die Landschaft ist auch nicht zu verachten. Die Sonne steht nun schon ziemlich hoch am Himmel und wir spüren die Hitze.
Erschöpft, aber zufrieden, kommen wir zum Auto zurück und brechen in Richtung Canyonlands Nationalpark auf. Vom Devils Garden bis zum Parkeingang der Canyonlands brauchen wir dann ungefähr eine Stunde, die Strecken sind länger als man denkt!
Zuerst fahren wir zum Upheaval Dome. Hier sind sich die Wissenschaftler nicht einig, ob es sich dabei um einen Meteoritenkrater oder um einen in sich zusammengestürzten Salt Dome handelt.

Upheaval Dome

Weiter geht es zu verschiedenen View Points. Wir kommen nach einiger Zeit zum Grand View Point Overlook und genießen den absolut fantastischen Ausblick.

Canyonlands

Fast falle ich in den Canyon und kann mich gerade noch an der Rimkante festhalten.

Canyonlands

Weiter geht es zum berühmten Mesa Arch, der auch bei Sonnenuntergang gut aussieht!

Mesa Arch

Bevor wir nach Moab zurückkehren, schauen wir uns noch den Dead Horse Point State Park an. Auch hier gibt es interessante Ausblicke, die zehn Dollar sind aber schon ein bisschen viel Eintritt. Der Sonnenuntergang ist allerdings auch wirklich schön.

Dead Horse Point SP

Zurück in Moab ruhen wir uns kurz im B&B aus und brechen dann nochmal zu Zax auf, um einen sehr leckeren Burger zu essen. Morgen geht es zum Corona Arch und zum Colorado National Monument!