From South Beach to the Glades

From South Beach to the Glades

Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigte erste Anzeichen von Sonnenschein über South Beach. Wir konnten also hoffen, dass es heute besseres Wetter als in den letzten zwei Tagen geben würde!

Miami Beach - Ocean Drive

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung South Beach. Es ging vorbei am Kreuzfahrt Terminal und dann über den McArthur Causeway zur Collins Avenue. Hier parkten wir in einem städtischen Parkhaus für einen Dollar pro Stunde. Nun ging es am Ocean Drive entlang. Wir wollten uns ein paar Art Deco Häuser ansehen und wurden auch schnell fündig.

Miami Beach - Breakwater

 

Zwar wurde es langsam sonniger aber es war trotzdem ziemlich windig und machte nicht wirklich Lust auf ein langes Verweilen. Der Strand war wegen diverser Baustellen nicht so leicht zu erreichen und das Wetter hielt uns ebenfalls davon ab dort hinzugelangen.

Miami Beach Temperature

Geht man auf der Strandseite des Ocean Drives hat man einen guten Blick auf die Häuser und kommt relativ gut voran. Geht man allerdings auf der Landseite wird es ziemlich schrecklich. Man muss durch die Außenbereiche der Cafes gehen und wird quasi alle fünf Meter von einem Kellner bedrängt. Leider sind diese Kellner sehr aufdringlich und es macht wirklich keinen Spaß dort zu laufen.

Miami Beach - Versace Villa

Die Atmosphäre ist auch nicht gerade super. Anstatt entspanntes Beach Life heißt die Devise hier eher Ballermann. Für uns war das alles nicht wirklich was. Auch die Versace Villa konnte da nichts dran ändern.

Miami Beach Art Deco

Was macht man nun gegen 11 Uhr, wenn sich das Tagesprogramm als Flop herausstellt? Am gestrigen Abend waren wir bereits in Downtown und haben nicht wirklich spannendes entdecken können. Für uns lautete der Plan nun also Flucht. Als Ziel hatten wir die Everglades auserkoren.

Everglades NP - Anhinga Trail

Nach über einer Stunde Fahrt kamen wir am Parkeingang an. Unser erstes Ziel sollte der populärste Trail des Parks sein – der Anhinga Trail. Seinen Namen hat der Trail vom Anhinga Vogel, der hier oft zu finden ist. Entweder taucht er gerade im Wasser oder er trocknet seine Flügel auf einem Ast.

Everglades NP - Anhinga

Über einen Holzsteg geht es über Sumpf und Marschland durch die Everglades. Neben zahlreichen Vögeln findet man auch andere Tiere, wie z.B. Schildkröten.

Everglades NP - Turtle

Natürlich gibt es auch Alligatoren. Im Visitor Center wurden fünf Stück angekündigt. Wir haben sie alle entdecken können. Viele andere Besucher laufen aber einfach schnell über den Steg und wundern sich dann, dass sie keine Tiere sehen. Ein wenig muss man manchmal schon die Augen offen halten.

Everglades NP - Anhinga Trail - Alligator

Manche Alligatoren fanden wir aber auch recht einfach und mussten nicht viel suchen. Das Wetter war inzwischen nicht mehr sehr sonnig, dafür aber ziemlich warm und trocken. Für uns war es ok und uns gefiel es hier deutlich besser als in Miami.

Everglades NP - Anhinga Trail Boardwalk

Gegen Ende des Trails fanden wir noch einen anderen Alligator im Wasser. Der letzte lag nur wenige Meter von einer Bank entfernt. Dies war den darauf sitzenden älteren Damen allerdings nicht so wirklich klar.

Everglades NP _ Alligator

Als nächstes liefen wir den kurzen Gumbo Limbo Trail, der durch einen kleinen Wald führt. Außer ein paar Moskitos konnten wir allerdings keine Tiere entdecken.

Everglades NP - Rock Reef Pass

Wir machten uns anschließend auf den Weg in Richtung Flamingo Visitor Center. Die Fahrt dorthin verlief recht unspektakulär. Zunächst mussten wir den Rock Reef Pass bewältigen, was gerade so mit einem SUV machbar war! Danach stoppten wir kurz am Pa-Hay-Okee Overlook, der aber nicht besonders viel zu bieten hatte.

Everglades - Anhinga Trail - Birdlife

Am Flamingo Visitor Center war ebenfalls nicht gerade viel zu tun. Die meisten Trails waren noch zu matschig um sie zu begehen und ansonsten gab es nur teure Bootstouren, die nicht sehr verlockend für uns waren.

Coconut

Wir bestaunten also erstmal die Kokosnüsse an den Palmen und gingen dann zur Marina um nach Krokodilen zu suchen, die es hier geben soll. Gefunden haben wir nur ein Manatee, das war allerdings ganz nett zu beobachten.

Everglades NP - Flamingo Visitor Center

Anschließend gingen wir noch etwas an der Bucht spazieren und beobachteten ein Paar Vögel. Das Visitor Center ist passenderweise Pink gestrichen, echte Flamingos waren leider nicht anwesend.

Everglades NP - Flamingo Bay

Nach knapp einer Stunde waren wir wieder in der Zivilisation und machten uns auf den Weg zur Dolphin Mall. Hier waren wir am ersten Abend schon mal kurz, auch wenn es damals etwas voller war.
Abendessen gab es nochmal in der Cheesecake Factory, im Anschluss bummelten wir etwas die Mall und kauften sogar noch ein paar Klamotten. Zurück im Hotel genossen wir den nächtlichen Blick auf den Hafen und waren traurig, dass der Urlaub schon wieder vorbei war!

Exploring Key West

Exploring Key West

Wie angekündigt war das Traumwetter von gestern heute nicht mehr so traumhaft. Zunächst sah man die Sonne noch durch die Wolken spitzen, nach dem Frühstück hatte sich das aber auch erledigt.

Key West House

Für heute mieteten wir uns zwei Fahrräder um Key West per Bike zu erkunden. Eigentlich hatten wir ja den Dry Tortugas NP eingeplant, das Wetter lies uns davon aber absehen. Nachdem wir der Dame am Fahrradladen versichert hatten, dass wir tatsächlich zu Hause mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren, durften wir uns in den Verkehr von Key West wagen.

Key West Rooster

Unser erstes Ziel war die Cuban Coffee Queen und das dortige Frühstück in Form verschiedener Sandwiches. Sehr lecker und nicht teuer. Anschließend fuhren wir kreuz und quer durch Key West und legten in der Duval Street eine kurze Shoppingpause ein. In Key West laufen überall wilde Hähne und Hühner umher und immer wieder kräht etwas aus einer neuen Ecke heraus. Es gibt sogar einen extra Laden, der nur Artikel mit Bezug auf die gefiederten Tiere anbietet.

Key West Friedhof Leguan

Unser nächstes Ziel war der Friedhof von Key West, auf dem wir gleich mal einen der zahlreichen Leguane entdeckten, die hier eine Heimat gefunden haben. Neben einem Denkmal für gestorbene Flüchtlinge aus Kuba und einem Grab für Seemänner gibt es einige lustige Grabsteine zu bewundern.

Key West - I told you I was sick

Viele Gräber sind auch schon recht alt und verfallen langsam. Der Friedhof bringt einem auf jeden Fall das alte Key West näher.

Southermost Point - Key West

Vom Friedhof braucht man mit dem Fahrrad nicht lange Fahren und kommt am südlichsten Punkt der kontinentalen USA an. Praktischerweise wurde ein großer Pylon aufgebaut damit man auch glaubhafte Fotos vom Southermost Point schießen kann.

Real Southermost Point - Key West

Wer sich Key West auf einer Landkarte ansieht kommt vielleicht ins Grübeln, denn irgendwie ragt eine andere Landzunge ein wenig weiter ins Meer. Tatsächlich ist der südlichste Punkt nämlich die Satellitenschüssel auf dem Bild und steht in einer Militärbasis.

Hemingway Arbeitszimmer

Nun ging es zum Haus von Ernest Hemingway. Eine etwas komische Frau führte uns durch das Anwesen und wir waren uns nicht sicher ob in der Eistee Dose, die sie dabei hatte, auch wirklich nur Eistee war..

Hemingway Schlafzimmer

Hemingway lebte einige Jahre auf Key West und schrieb hier einige Bücher.Im Haus steht noch die echte Einrichtung, z.B. im ersten Bild das Arbeitszimmer und darunter das Schlafzimmer.

Hemingway Six Toed Cat - Key West

Eine andere Attraktion im Haus sind die unzähligen Katzen. Hemingway hatte angeblich über 70 Stück, aktuell befinden sich um die 50 auf dem Anwesen. Eine Besonderheit ist, dass die Katzen fast alle sechs Zehen haben und eine davon quasi als Daumen benutzen können.

Key West Lighthouse

Direkt gegenüber vom Anwesen der Hemingways liegt der alte Leuchtturm von Key West. Er diente wohl nicht Schiffen als Orientierung sondern auch Hemingway nach langen Nächten in den Bars von Key West.

Sloppy Joes - Key West

Nachdem wir noch einen Key Lime Pie getestet hatten, ging es kurz ins Hotel zum Ausruhen und wärmer anziehen. Bisher war kurze Hose und T-Shirt ok, langsam wurde es aber kälter. Anschließend fuhren wir nochmal in die Duval Street und suchten uns Abendessen. Leider ist die südliche Duval Street ziemlich nah am Ballermann und für uns somit eher uninteressant.

Highway 1 End - Beginning - Key West

Den Tag beendeten wir am Start bzw. Endpunkt des Intercoastal Highway Number One, der bis Maine in den hohen Norden führt. Abends gibt es hier keinen Fotomotiv Andrang und wir konnten etwas verweilen.
Zurück im Hotel sperrten wir die Fahrräder sicher ab und legten uns erschöpft schlafen.

 

Bahia Honda SP

Bahia Honda SP

Eine lange Fahrt nach Key West war heute unser Tagesziel. Was die Meilen betrifft hält sich die Strecke im Rahmen, durch das Fehlen von Interstates braucht man aber doch ziemlich lange. Nachdem wir endlich das Verkehrsgewirr in Naples überwunden hatten, ging es über den Tamiami Trail in Richtung Osten. Am Oasis Visitor Center des Big Cypress Preserve stoppten wir kurz und beobachteten ein paar Alligatoren.

Everglades Alligator

In den Everglades gefällt es uns nach wie vor sehr gut und die Natur ist immer wieder eine gute Ablenkung vom ansonsten etwas überbevölkerten Florida. Noch befinden wir uns in der Nebensaison, die Hauptsaison möchten wir uns lieber nicht ausmalen.

Florida Keys - Seven Mile Bridge

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Starbucks ging es weiter nach Key Largo, von wo wir uns Stück für Stück weiter in Richtung Key West vorarbeiteten. Das Wetter wurde immer besser und wir hatten vollen Sonnenschein und sehr warme Temperaturen.

Bahia Honda SP - Algen am Strand

Kurz nach der Sven Mile Bridge erreichten wir den Bahia Honda SP und beschlossen das schöne Wetter auszunutzen und kurz ins Meer zu springen. Leider waren die Strände etwas von Seegras in Beschlag genommen, im Wasser war aber alles ok!

Bahia Honda SP

Im Bahia Honda SP kann man im Atlantik und im Golf von Mexiko baden, beides haben wir natürlich gemacht.

Bahia Honda SP - Strand und Brücke

Die Sonne fing langsam schon an sich zu senken und wir erkundeten noch schnell den Rest des Parks. Früher waren die Keys durch eine Eisenbahnlinie verbunden, nach einem Hurricane war diese aber Geschichte.

Bahia Honda SP - Old Bridge

Heute stehen noch Reste der alten Brücken und auf einen teil davon kann man auch laufen um den Ausblick zu genießen.

Bahia Honda SP - Strand am Golf

Wir entdeckten nach kurzer zeit einen relativ großen Fisch im Wasser und nachdem auch andere Besucher ihn entdeckt hatten war klar, dass es sich um einen Hai handelt.

Bahia Honda SP - Hai

Im Wasser möchten wir dem Hai lieber nicht begegnen! Für einen kurzen Moment tauchte sogar noch ein Rochen auf. Zurück am Auto schauten wir nochmal zur Brücke und machten uns dann auf den verbliebenen Weg nach Key West.

Bahia Honda SP  Old Railroad Bridge

Nach etwas über einer Stunde kamen wir in der südlichsten Stadt der kontinentalen USA an und checkten im Hotel ein. Auf eine Erkundung der Stadt hatten wir keine große Lust mehr, dank Tripadvisor entdeckten wir aber noch ein super Restaurant, dass uns das beste Abendessen der Reise beschert hat – The Flaming Buoy Filet Co.

 

Vom Sumpf auf die Insel

Vom Sumpf auf die Insel

Das Wetter sah heute Morgen richtig gut aus und wir waren schon früh auf den Beinen um unser Tagesprogramm schaffen zu können. Das Frühstück im Doubletree war lecker, weswegen wir uns gut gestärkt auf den Weg machen konnten.

Corkscrew Swamp Sanctuary Birds

Unser erstes Ziel war das Corkscrew Swamp Sanctuary östlich von Naples. Es handelt sich hier um einen Sumpf, der über einen zweieinhalb Meilen langen Holzsteg begehbar ist. Am Wegesrand lassen sich verschiedene Vegetationen im Sumpf erleben und viele Tiere beobachten. Für Vogelliebhaber ist der Sumpf ein wahres Paradies.

Corkscrew Swamp Sanctuary

Uns gefiel der Trail durch den Sumpf sehr gut und das Wetter war wirklich hervorragend. Wenn man sich Zeit lies und genau hinschaute, konnte man immer wieder Tiere entdecken.

Corkscrew Swamp Sanctuary Alligator

Sogar Alligatoren gibt es hier, zwei davon haben wir entdecken können. Nach ca. zwei Stunden waren wir wieder am Auto und machten uns auf den Weg in Richtung Sanibel Island.
Wir kamen wirklich gut voran, kurz vor dem Abzweig zur Insel stoppte uns aber eine Straßensperre. Heute fand der Event Bikes for Babies mit zahlreichen Harley Fahrern statt. Wir mussten spätestens um eins auf Sanibel sein, da wir dann mit dem Thriller Schnellboot die Insel umrunden wollten. Die Wartezeit wurde immer länger und wir schrieben die Bootsfahrt langsam ab. Nach ein paar Telefonaten mit den Angestellten vom Thriller und nach langer Wartezeit durften wir doch noch in Richtung Sanibel fahren und kamen mit fünf Minuten Verspätung an.

Sanibel Thriller

Zum Glück hatten wir den Kapitän vorgewarnt und es wurde auf uns gewartet. Es wäre wirklich extrem ärgerlich gewesen wenn wir den Thriller verpasst hätten!

Sanibel Lighthouse

Zunächst ging es am Sanibel Lighthouse vorbei. Die Tour umrundet einmal Sanibel und Captiva Island und bietet tolle Blicke auf die Inseln. Das wirklich Highlight der Bootsfahrt lies allerdings nicht lange auf sich warten!

Delfine Sanibel Thriller

Rund um Sanibel gibt es zahlreiche Delfine, die sich einen Spaß daraus machen mit den Bugwellen des Thriller zu spielen. Das Boot fährt dann langsam und die Delfine springen über die Wellen.

Delfine Sanibel Thriller

Wer muss da schon Eintritt für Seaworld zahlen und die armen, gefangen Delfine ansehen wenn er hier wilde Delfine beim Spielen beobachten kann?

Delfine Sanibel Thriller

Natürlich konnte man auch noch etwas von den Inseln sehen. Unser Guide erzählte uns viele interessante Stories über die Geschichte von Sanibel Island. Ebenfalls erfuhren wir Details über die teuren Häuser auf Captiva Island.

Captiva Island

Nach kurzer Fahrt trafen wir auf weitere Delfine und kurz darauf hatten wir einige davon im Schlepptau.

Delfine Sanibel Thriller

Die Delfine zeigten waghalsige Sprünge und hatten sichtlich Spaß. Niemand fütterte die Tiere an, sie kamen von selbst zum Boot geschwommen.

Delfine Sanibel Thriller

Manche Tiere versuchten sich sogar gegenseitig zu übertreffen. Es war wirklich spektakulär und ist jeden Cent wert diese Tour zu machen.

Kathrin und Simon im Boot

Bevor es zum Hafen zurück ging trafen wir auch noch auf ein paar Pelikane, die es sich unter der Brücke zum festland bequem gemacht hatten.

Pelikane auf Sanibel Island

Weiter ging es zum Bowmans Beach, wo wir noch ein paar Sonnenstrahlen genießen und uns schließlich den Sonnenuntergang ansehen wollten.

Sanibel Island Bowmans Beach

Der Bowmans Beach ist relativ abgeschieden am Ende der Insel, hat aber eine gute Infrastruktur vorzuweisen. Wir hatten uns im Hotel zwei Strandstühle ausgeliehen und waren gut gerüstet.

Sanibel Island Bowmans Beach Muscheln

Sanibel Island ist übrigens auch für das große Muschelaufkommen bekannt. Wir sammelten ebenfalls ein paar davon ein.

Sonnenuntergang am Bowmans Beach

Nach einiger Zeit begann dann das Schauspiel und die Sonne senkte sich langsam in Richtung Horizont.

Sonnenuntergang Sanibel Island

Es war wirklich großartig und wer die Möglichkeit hat den Sonnenuntergang auf Sanibel zu erleben sollte dies auch tun.

Vogel am Bowmans Beach auf Sanibel

Auch die zahlreichen Vögel am Strand hatten ihren Spaß und konnten noch etwas Beute machen. Die Stimmung am Strand war übrigens super – alle waren entspannt und genossen leise den Sonnenuntergang.

Sanibel Island Sunset

Nachdem die Sonne verschwunden war machten wir uns auf den Weg zum Auto und fuhren noch ca. eine Stunde über den Tamiami Trail nach Naples. Die Straße ist wirklich nervig und das Schlimmste, was wir verkehrstechnisch in den  USA bisher erlebt haben.
Abendessen gab es in der Cheesecake Factory und war wie immer lecker! Morgen geht es dann nach Key West!

 

Edison Ford Winter Estates

Edison Ford Winter Estates

Heute sah das Wetter wieder deutlich besser aus. Wir ließen uns viel Zeit beim Frühstück und fuhren dann entspannt aus Orlando hinaus in Floridas großes Zitronen und Orangen Anbaugebiet.
Nach längerer Fahrt kamen wir in Fort Myers an, wo unser einziges wirkliches Tagesziel auf dem Programm stand – die Edison Ford Winter Estates.

Edison Ford Winter Estates Weihnachtsbaum

Wir besichtigten das Gelände mit einem Audioguide und sahen uns die Häuser, den Garten und das Labor an. Edison und Ford verbrachten beide die Winter in Fort Myers um der Kälte zu entfliehen und zu forschen. Das Gelände wurde von Edison gekauft und war früher nicht mitten in Fort Myers gelegen, sondern recht einsam am Ortsrand.

National Historical Chemical Landmark

Es handelt sich übrigens um ein National Historic Chemical Landmark – sowas gibt es also auch! Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und lädt zum verweilen ein, das warme Wetter tat seinen Teil dazu.

Edison Ford Winter Estates - Weihnachtsbaum

Obwohl es recht warm war, konnte man dem Weihnachtsfest natürlich nicht entgehen. Überall standen Weihnachtsbäume herum und Lichterketten hingen ebenfalls schon bereit.

Edison Ford Winter Estates - Ford Wohnzimmer

Auch Ford verbrachte seine Winter gerne in Florida und tauschte sich rege mit Edison aus. Auf dem Gelände finden sich deswegen auch einige ältere Autos.

Edison Ford Winter Estates - Ford Modell T

Neben den Autos gibt es aber auch noch schöne Ausblicke auf Fort Myers.

Fort Myers

Wir liefen etwas am Wasser entlang und schauten uns anschließend den Garten näher an.

Falling Mangos

Im Garten stehen allerlei tropische Bäume und Pflanzen. Edison forschte hier lange nach einer guten Methode Gummi herzustellen. Ebenfalls gibt es aber auch Mango Bäume und eine Gefahr, die von fallenden Mangos ausging.

Eichhörnchen isst Mango

Man musste auch nicht lange suchen und fand schnell Mangos überall am Boden. Auch die Eichhörnchen erfreuten sich daran. Wer sich schon immer gefragt hat ob Eichhörnchen auch auf tropische Früchte stehen weiß jetzt Bescheid!

Edison Arbeitszimmer

Auch Edisons Arbeitszimmer lässt sich begutachten. Später sahen wir uns im Museum an, was Edison alles entwickelt hat. Heutzutage würde er wahrscheinlich eine Tech Firma a la Google leiten.

Edison Labor

Auch sein Labor konnte man begutachten. Das Museum war recht gut gemacht und man bekam gute Eindrücke von Edisons Schaffen.

Edison Ford Winter Estates

Aufgrund der schönen Gartenanlagen und des Museums können wir den Besuch nur empfehlen. Zwei Stunden sollte man ungefähr einplanen, kann aber auch leicht mehr werden.

Naples Beach

Nach längerer Fahrt über den Tamiami Trail (ätzend viel Verkehr) kamen wir in Naples an. Das Doubletree war super und wir fühlten uns gleich wohl. Abends fuhren wir nochmal nach Downtown Naples und kurz an den Strand. Aufgrund eines Weinfestes war in keinem Lokal ein Platz zu bekommen. Abndessen gab es deswegen bei Olive Garden, da waren wir auch schon länger nicht mehr.
Morgen geht es nach Sanibel und in den Sumpf.

 

Kennedy Space Center & Orlando Magic

Kennedy Space Center & Orlando Magic

Das Wetter war heute mal wieder nicht so einladend und wir noch recht erschöpft von unserem Disney World Besuch am Vorabend. Etwas später als sonst ging es deswegen auf die Fahrt nach Cape Canavarel zur NASA.
Nach ca. einer Stunde kamen wir im Kennedy Space Center an. Es war nicht wirklich viel los aber einige andere Besucher gab es natürlich schon. Unser erstes Ziel war die Bustour über das Gelände.

Rocket Transporter

Im Juni waren wir ja erst im Johnson Space Center in Houston, nun war also Cape Canavarel dran. In Houston befindet sich die Mission Control, also die Steuerung der Expeditionen im All. In Florida befindet sich dagegen die Launch Control, die dafür sorgt, dass die Astronauten überhaupt in den Weltraum kommen und sicher wieder landen.

Startrampe für Rakete

Nachdem wir an einem Transporter für Raketen vorbeigefahren waren kamen wir zu einem zweiten Transporter auf dem schon eine Raketenhalterung installiert war. Die Transporter sind riesig und können die, ebenfalls riesigen, Raketen zur Startrampe fahren. Die Höchstgeschwingigkeit beträgt eine Meile pro Stunde.

Gebäude für Herstellung von Raketen

Die Raketen werden hier auch zusammengebaut und entworfen. Die Halle hat schwer beschreibbare Abmessungen. Um  sich die Größe ungefähr vorstellen zu können kann man das blaue Feld mit den Sternen der USA Flagge als Orientierung herannnehmen. Es ist so groß wie ein Spielfeld in der NBA.

Saturn V Rakete - Kennedy Space Center

Unsere Tour führte uns zur Saturn V Ausstellung. Hier wird eine Rakete gezeigt und viele Infos zu den Mondmissionen finden sich ebenfalls. In Houston lag die Rakete am Boden, hier hängt sie über den Köpfen. Beides ist aber sehenswert.

Mondlandung NASA

In der Ausstellung gibt es auch einen sehr schönen, interaktiven Film über die Mondlandung. War sehr gut gemacht und brachte Spaß.

Mondlandung Zeitungsartikel

Nach der Saturn V Ausstellung ging es zurück zu den Hauptgebäuden. Auf dem Gelände wird immer noch gearbeitet, weswegen man nur per Bus von Halle zu Halle zu Halle fahren darf.

Atlantis Trägerrakete Kennedy Space Center

Unser nächstes Ziel war die neue Atlantis Ausstellung, die sich mit den Space Shuttle Missionen beschäftigt.

Spaceshuttle Atlantis

Nachdem vor der Halle eine Trägerrakete gezeigt wird findet sich im Inneren ein echtes Space Shuttle. Zuvor muss man eine interaktive Tour durchlaufen, die das Shuttle Programm erklärt. Die Filme sind sehr gut und wirklich unterhaltsam.

Atlantis Spaceshuttle - Kennedy Space Center

Da die Ausstellung neu ist finden sich sehr moderne Info Elemente in ihr. Der Rest im Kennedy Space Center hat den Charme der 80er Jahre…

Astronaut Kennedy Space Center

Wir sahen uns noch etwas um und fuhren anschließend zurück nach Orlando. Hier war das Amway Center unser Ziel.

Amway Center Orlando

In der erst zwei Jahre alten Halle tragen die Orlando Magic ihre Heimspiele aus. Heute sollte es gegen die Milwaukee Bucks gehen.

Milwaukee Bucks at Orlando Magic

Es handelt sich bei beiden Teams nicht gerade um Top Teams, das Spiel war aber trotzdem ganz unterhaltsam. Leider war die Halle nicht komplett voll, die Stimmung wurde aber immer besser je länger das Spiel dauerte.

Orlando Magic 2014

Orlando gewann das Spiel am Ende mit 101 zu 85 Punkten deutlicher als erwartet. Wir und die anderen Fans waren glücklich und konnten zufrieden nach hause fahren. Morgen geht es nach Naples und zurück zur Golfküste.