Von Victoria nach Vancouver

Von Victoria nach Vancouver

Heute morgen genossen wir als erstes den Sonnenaufgang am Balkon, schauten rüber zu den Wasserflugzeugen und machten uns dann auf zum Frühstück im Hotel. Heute wollten wir mit der Fähre nach Vancouver fahren, zunächst hatten wir aber noch etwas Zeit für Victoria.

Victoria BC Whale Watching

Wir spazierten gleich mal zu den Wasserflugzeugen und schauten uns die Whale Watching Touren an. Leider fehlte uns für so eine Tour dann doch die Zeit, aber wir hofften auf der Fähre evtl. Glück zu haben und einen Wal zu erblicken.

Coho Ferry Victoria

Die Fähre nach Port Angeles wartete schon wieder im Hafen, unser Ziel war aber heute ja genau in der anderen Richtung. Victoria selbst war bereits recht lebhaft und ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Man merkt eben, dass es sich hier um die Hauptstadt von British Columbia handelt.

Victoria British Columbia

Am kleinen Yachthafen kam dann auch gleich das Parlament wieder in den Blick. Hier wurde auch ein kleiner Markt aufgebaut und die Atmosphäre war wirklich schön. Wir wollten uns nun das Parlament noch näher ansehen und steuerten zielstrebig darauf zu.

BC Parliament Victoria

Das Parlamentsgebäude ist schon relativ beeindruckend und nicht gerade klein. Außen ist es auch relativ aufwendig verziert. Leider war es heute morgen aber geschlossen und wir konnten es nicht von innen besichtigen.

Vancouver Island Parliament

Wir liefen deswegen davor etwas umher, genossen die Sonne und schmiedeten Pläne für den Rest des Tages.

British Columbia Parliament

Auch der kleine Park vor dem Parlament war recht nett, langsam wurde es aber Zeit um zum Hotel zurückzukehren.

Victoria BC Panorama

Im Hotel genossen wir noch ein letztes mal den Ausblick und machten uns dann auf den Weg zum Check-out. Das Auto war dank Valet schnell vor der Tür und wir konnten zu unserer kleinen Erkundungstour starten. Das erste Ziel war die Oak Bay Marina, hier sollte es nämlich Seehunde geben.

Oak Bay Victoria

An der Oak Bay Marina beobachteten wir zunächst ein paar Segler bei der Ausfahrt und dachten uns, dass ein Haus hier doch auch eine nette Sache wäre. Leider fehlt uns dazu aber wahrscheinlich der passende Job.

Oak Bay Marina Seal

Natürlich fanden wir auch die Seehunde, die sich gerne von den Anglern füttern ließen, die hier ihre Fische ausnahmen. Als Seehund dürfte das leben hier relativ angenehm sein.

Oak Bay Marina

Wir schauten uns auch die Boote noch etwas genauer an und holten uns einen Kaffee beim lokalen Coffee Shop. Nun wollten wir etwas die Küste in der Stadt ansehen und fuhren etwas umher.

Trafalgar Park Victoria

Wir bewunderten noch etwas die Häuser und stoppten unter anderem am Trafalger Park, der eigentlich gar kein richtiger Park sondern eher ein Viewpoint ist. Auf dem weiteren Weg wurden wir dann noch von einem kleinen Radrennen gebremst aber kamen gut nach Swartz Bay zur Fähre.

BC Ferry

Die BC Ferry nach Vancouver war um einiges größer als die Fähre von Port Angeles nach Victoria. Wir mussten eine ganze Weile warten, durften dann aber natürlich auf das Schiff. Die Strecke war vielversprechend weil sie durch die San Juan Islands führte und man immer nah an der Küste der kleinen Inseln fuhr.

Ruckle Provincial Park

Hier war es natürlich sehr schön und zahlreiche Segler nutzten das schöne Wetter aus. Die Inseln wären auch eine eigene Erkundung wert, diese Zeit fehlte uns aber in diesem Urlaub einfach.

Nach einiger Zeit gab der Kapitän dann die Sichtung von Orcas bekannt. Teilweise schwammen sie direkt neben der Fähre, teilweise waren sie weiter weg. Gesehen haben wir aber relativ viele. Ein tolles Erlebnis und das sogar ohne eigene Whale Watching Tour.

Vancouver Sunset Skyline

In Vancouver kämpften wir uns durch das enorme Verkehrschaos zum Hotel an der Robson Street vor und schlenderten dann noch zum Hafen. Leider gab es ziemlich viele zwielichtige Gestalten. Wir hofften, dass es am nächsten Tag etwas besser werden würde.

Vancouver Airplane Sunset

Uns gefiel es zwar ganz gut, vom Hocker gerissen wurden wir allerdings noch nicht. Abendessen gab es dann in der Nähe des Hotels, danach shoppten wir noch etwas und fielen müde ins Bett.

Vom Olympic NP nach Vancouver Island

Vom Olympic NP nach Vancouver Island

Am Morgen schauten wir uns am Visitor Center die zwei größten Sehenswürdigkeiten von Forks an. Zwei rote Trucks, die den Autos aus den Twillight Büchern nachempfunden sind. Der alte für die Bücher, der neuere für die Filme. Obwohl es ein beliebtes Fotomotiv ist war hier noch nichts los, Twillight Fans schlafen anscheinend lange.

Forks Telefonzelle mit Moos

Die zweite Sehenswürdigkeit ist die mit Moos bewachsene Telefonzelle, die früher mal am Hoh Rainforest stand. Bei Forks Outfitters holten wir uns Kaffee und Cinnamon Rolls, die wir am Strand frühstücken wollten.

First Beach - Olympic NP

Wir fuhren also in Richtung La Push und schauten uns zunächst den First Beach an. Das war schon ganz nett aber eigentlich wollten wir was wilderes sehen. Kurz vor La Push ist der Trailhead zum Second Beach, den wir nun besuchen wollten. leider musste man erstmal zwanzig Minuten durch den Wald laufen. Mit unseren Cinnamon Rolls und dem Kaffee in der Hand sah das bestimmt etwas komisch aus.

Second Beach - Olympic NP

Am Second Beach mussten wir zunächst über ein paar Baumstämme klettern und wurden dann aber mit einem super Ausblick belohnt. Ein paar Leute hatten hier wohl übernachtet und so waren wir nicht ganz allein, trotzdem war es herrlich ruhig.

Kaffee und Cinnamon Rolls waren schnell aufgebraucht und somit blieb mehr Zeit für den Strand. Wir schossen unzählige Fotos und machten uns dann auf den Rückweg. Unser nächstes Ziel war die Hurricane Ridge. Wir brauchten aber eine ganze Weile um dort anzukommen weil der Verkehr eher schleppend war.

Hurricane Ridge Road

Hier oben hatte man einen super Ausblick in alle Richtungen, unter anderem nach Vancouver Island aber auch zum Mount Olympus. Wir holten uns nochmal einen Kaffee, der aber eher nach Wasser schmeckte, und machten dann einen kleinen Spaziergang.

Hurricane Ridge

Hier war wieder zu beobachten wie schnell es leer wird wenn man nur minimal vom Teer weggeht. Uns gefiel es sehr gut hier oben und wir merkten mal wieder, dass die Berge uns näher als das Meer sind.

Port Angeles Mural

In Port Angeles stellten wir unser Auto gleich mal vor die Einfahrt der Fähre und hatten dann noch zwei Stunden herumzubringen. Wir liefen etwas im Ort umher, beobachteten die Einheimischen und warteten dann einfach am Auto. Inzwischen hatte sich auch eine ordentliche Schlange gebildet, gut dass wir vorne standen.

Port Angeles Ferry Stau

Mit der Fähre ging es nun nach Vancouver Island in Kanada. Wir durften natürlich als einer der ersten in die Fähre fahren, was sich später noch auszahlen sollte. Auf der Fähre suchten wir uns ein schönes Plätzchen und genossen dann einfach die Überfahrt.

Port Angeles Harbor

Wir schauten uns an, wie sich Port Angeles langsam von uns verabschiedete und Victoria am Horizont immer größer wurde. Andere Schiffe konnte man ebenfalls beobachten oder auch einfach nur auf der kleinen Fähre spazieren gehen.

Port Angeles Victoria Ferry

In Victoria durften wir als drittes Auto aus der Fähre fahren und hatten somit keinen Stau an der Einreise nach Kanada. In zwei Minuten waren wir in Kanada eingereist und konnten zum hotel fahren. Das Hotel war schnell gefunden, die Einfahrt allerdings nicht. Vorab hatte ich schon ein vielversprechendes Zimmer per App ausgesucht, das Hotel hatte ich wegen eines Preisfehlers für unglaubliche 60 € buchen können (regulärer Preis 250 €).

Victoria BC Parliament

Das Zimmer stellte sich als wahrer Hauptgewinn heraus. Oberstes Stockwerk, Penthouse, riesige Wanne mit Fenster, großer Balkon uns Ausblick über die ganze Stadt. Wir waren begeistert und schossen zahlreiche Bilder.

Victoria Sunset

Der Sonnenuntergang von hier oben war schon nicht verkehrt. Nun hatten wir aber Hunger und liefen einmal quer durch Victoria. Was für ein Unterschied zu Forks! Leider war unser Wunschrestaurant komplett voll und so besuchten wir mal wieder die Old Spaghetti Factory. War wieder lecker und die Portionen riesig.

Victoria BC Parliament Nachts

Wir schlenderten noch zum beleuchteten Capitol von British Columbia und machten uns auf den Weg zurück ins Hotel, wo wir noch den Ausblick aus dem Zimmer genossen. Am nächsten Tag war dann Vancouver unser Ziel.

Von Astoria in den Olympic NP

Von Astoria in den Olympic NP

Nach einem kurzen Frühstück im Hotel ging es zur Astoria Column. Es handelt sich dabei um eine Säule, auf der die Geschichte Oregons dargestellt ist. Sie thront auf einem Hügel über der Stadt und man kann über eine Wendeltreppe sogar zu einer kleinen Aussichtsplattform hochsteigen.

Blick auf Astoria

Natürlich machten wir das und wurden mit einem tollen Ausblick auf die Stadt und den Columbia River belohnt. Leider war es noch etwas grau, aber das gehört im Nordwesten ja irgendwie auch dazu.

Indianisches Kanu Astoria

Am Fuß der Säule findet sich noch etwas Kunst, wie z.B. die Skulptur mit dem indianischen Kanu. Ungefähr im Bildhintergrund kamen übrigens Lewis & Clark nach ihrer Durchquerung des Kontinents an.

Cape Disappointment

Nachdem wir den Columbia River überquert hatten, erreichten wir wieder den Staat Washington und waren schon fast am nächsten Ziel, dem Cape Disappointment. Benannt wurde es übrigens auch von Lewis & Clark, die die Gegend erkundeten und hier den Winter verbrachten. Es war sehr windig und der Atlantik ziemlich rau.

Leuchtturm Cape Dissapointment

Das Cape Disappointment ragt auf der Washington Seite in den Columbia River. Hier findet dieser sein Ende im Pazifik und viele Schiffe fanden aufgrund von Untiefen, Sturm und Strömung ebenfalls ihr Ende an dieser Stelle. Deswegen baute man gleich mehrere Leuchttürme.

Cape Disappointment Lighthouse

Wir liefen bis zum Cape Disappointment Lighthouse, welches genau an der Einmündung steht. Hier genossen wir den Ausblick und ein Mitarbeiter der Küstenwache erzählte uns, dass erst gestern eine junge Frau von der Strömung abgetrieben wurde und seitdem vermisst wird.

Wir fuhren weiter in Richtung Olympic Halbinsel und stoppten zu einem Kaffee in Aberdeen, dem Geburtsort von Kurt Cobain, das früher wohl ein ziemlich rauer Seefahrer Verschlag gewesen sein muss. Besonders schön ist es heute allerdings auch nicht.

Ruby Beach

Nach etwas längerer und relativ öder Fahrt kamen wir im Olympic Nationalpark an und stoppten am Ruby Beach. Das Wetter hatte sich inzwischen nochmal deutlich verbessert und wir machten uns gleich auf den Weg zum Strand.

Ruby Beach Baumstämme

Es hatte hier im Laufe der Zeit sehr viele Baumstämme angeschwemmt, außerdem bestand der Strand aus großen Kieseln. Uns gefiel das sehr gut, hier konnte man den rauen Nordwesten wirklich spüren.

Ruby Beach Cairns

Wir liefen etwas umher, genossen das schöne Wetter und erfreuten uns am Strand. Mit uns waren noch einige andere Leute unterwegs, aber es verlief sich trotzdem ganz gut. Für uns war der Ruby Beach auf jeden Fall einer der schönsten im Nordwesten.

Hoh Rainforest Moos

Etwas weiter nördlich hielten wir am Parkplatz des Hoh Rainforests und liefen den Hall of Mosses und den Spruce Nature Trail. Beide Trails sind nicht besonders lang, sondern eher kleine Spaziergänge.

Olympic NP - Hoh Rainforest

So richtig überspringen wollte der Funke bei diesen Trails allerdings nicht, wir hatten uns irgendwie noch etwas mehr Regenwald-Feeling erwartet. Trotzdem liefen schauten wir uns aber natürlich alles genau an.

Hoh Rainforest Baum

Das feuchte Klima sorgt dafür, dass hier eigentlich kein Ast vom Moos verschont bleibt. Wir ließen uns Zeit zum fotografieren, waren aber trotzdem bald am Ende des ersten, sehr kurzen Trails.

Hoh River - Olympic NP

Auf dem zweiten Trails kamen wir auch am Hoh River vorbei, an dem man theoretisch ins Hinterland hätte wandern können. 17 Meilen einfache Strecke waren uns dann aber doch zu lang. Es ging also wieder zurück in den Regenwald, der hier doch verwunschen wirkte und uns etwas versöhnte.

Hoh Rainforest

Zurück am Auto machten wir uns auf den Weg nach Forks. Nachdem wir schon etwas Hunger hatten, checkten wir schnell im Hotel ein und suchten uns dann ein Restaurant für das Abendessen. Unser Hotel, das Pacific Inn, war leider schon etwas älter und auf Grund der Twillight Days komplett ausgebucht. Ganz Forks lebt ja auch von Twillight und dementsprechend ist vieles auf Vampire und Werwölfe abgestimmt.

Rialto Beach Abends

Wir aßen sehr leckere Fish & Chips und Fish Tacos bei Puffin on 101. Sehr üppig durch das frittieren, aber extrem lecker (leider ist das Restaurant aktuell wegen Problemen mit dem Vermieter geschlossen).
Die Sonne stand nach dem Essen schon recht tief und wir wollten eigentlich noch den Sonnenuntergang am Rialto Beach erleben.

Rialto Beach

Mit leicht erhöhter Geschwindigkeit kamen wir noch rechtzeitig an und konnten den restlichen Sonnenuntergang genießen. Mit uns war zwar auch eine Busgruppe Twillight Fans am Strand, die gingen aber dann zum Glück in eine andere Richtung weiter.

Rialto Beach Sunset

Wir blieben sitzen bis die Sonne am Horizont verschwunden war und fuhren anschließend zurück ins Hotel (wir trafen übrigens weder Vampire noch Werwölfe auf dem Heimweg). Dort schauten wir dann den NFL Season Opener der Broncos gegen die Panthers und ärgerten uns etwas über unsere lauten Nachbarn.

Am nächsten Tag wartete dann Kanada auf uns.

Sunny Oregon Coast

Sunny Oregon Coast

Der erste Blick aus dem Fenster war recht ernüchternd, denn es war komplett neblig. Nach kurzer Zeit klarte es aber auf und wir hatten einen sehr schönen Ausblick. Das Frühstück im Hotel war wirklich gut, deutlich besser als erwartet.

Unser erster Stopp des Tages lag dann auch nur auf der anderen Seite des Siuslaw River, wir wollten nämlich nochmal ein Foto im Ort machen.

Florence Main Street

Anschließend ging es weiter an der Küste entlang in Richtung Norden. An der Sea Lion Cave fuhren wir vorbei, stoppten aber kurz danach an einem schönen Aussichtspunkt auf den Heceta Beach.

Heceta Head Viewpoint

Ein paar kleine Nebelfelder zogen noch über den Strand, ansonsten war es aber sehr schön und sonnig. Unser nächstes Ziel war nun das Heceta Beach Lighthouse bzw. der dazugehörige Strand.

Cape Creek Bridge

An der ersten Ausfahrt fuhren wir vorbei, aber zum Glück gab es ja noch eine zweite Möglichkeit, um zum Strand zu kommen. Bald schon standen wir unter der Cape Creek Bridge und konnten den Blick auf den Strand genießen. Den Leuchtturm konnte man von hier noch nicht erkennen, aber wenn man sich etwas nach vorne zum Wasser begab, kam er wieder ins Blickfeld.

Heceta Head Lighthouse

Etwas weiter nördlich machten wir dann am Cape Perpetua einen weiteren Stopp. Hier kann man gut Wahle beobachten, aber auch eine Formation mit dem Namen Thor’s Well bestaunen.

Cape Perpetua

Der Blick vom Visitor Center war schon mal sehr gut, wir mussten aber erst mal ein kurzes Stück zur Küste runter wandern, um alles entdecken zu können. Unterwegs kamen wir dann an ein paar Seesternen und Seeanemonen vorbei.

Seestern - Cape Perpetua

Thor’s Well zeichnet sich dadurch aus, dass es ein Loch im Vulkangestein ist, durch das das Wasser durch die Brandung gepresst wird. Das sorgt dann für mehr oder weniger große Fontänen. Bei uns war leider keine Flut und deswegen war es nicht ganz so spektakulär.

 

Aber auch sonst war die Küste hier natürlich sehr schön und Seegang gab es auch ohne Flut.

Cape Perpetua Thors Well

In Lincoln City stoppten wir am Outlet und machten eine kurze Pause. Wirklich gefunden haben wir nichts, aber wenigstens konnten wir ein leckeres Eis genießen, bevor es wieder weiter ging.

Danach überlegten wir, ob wir weitere Stopps an der Küste einlegen sollten, fuhren dann aber doch bis Tillamook durch.

Tillamook Cheese Factory

Eigentlich hatten wir ja nicht geplant die Käsefabrik dort zu besichtigen, aber unsere Neugierde siegte und wir schauten uns das Ganze mal genauer an. Neben einem kurzen Einblick in die Produktion gab es Käse zu verkosteten und auch Eis zu kaufen. Wir ärgerten uns darüber, dass wir schon einen Eisstopp eingelegt hatten, denn das Eis hier sah doch sehr lecker aus.

Neahkahnie Viewpoint

Am Neahkahnie Viewpoint machten wir dann den nächsten kurzen Stopp, bewunderten kurz den Ausblick und fuhren dann nur wenige Meter weiter zum nächsten Strand.

Smuggler Cove

Hier darf man sich nun gerne über den Namen streiten, am Schild stand Hug Point, in Google Maps steht Smugglers Cove und Short Sands Beach.

Short Sands Beach

Eigentlich ist es aber ja auch egal wie der Strand heißt, schön war er trotzdem. Leider gab es aber einige Sandflöhe hier, weswegen wir dann auch nicht allzu lange blieben.

Pier 39 Astoria

Auf der Weiterfahrt verpassten wir dann leider die Abfahrt zum Cannon Beach, aber eigentlich war das auch nicht so tragisch.

Im Hampton Inn in Astoria gab es dann erstmal einige Diskussionen, weil wir unser Zimmer aus dem Online Check-in nicht bekamen. Wir hatten nicht wenig gezahlt und somit machte ich einen kleineren Aufstand. Irgendwann hatte die Dame am Check-in dann erbarmen und gab uns ein besseres Zimmer. Das Zimmer war dann nicht nur an sich super, sondern hatte einen unglaublich tollen Ausblick.

Astoria Panorama

Wir konnten den ganzen Columbia River überblicken und hatten akustisch eine tolle Kulisse, da sich zahlreiche Seelöwen vor dem Fenster tummelten.

Astoria Hafen

Zum Abendessen fuhren wir dann nochmal nach Downtown Astoria. Hier konnte man an den alten Fischerhütten entlang schlendern und die Abendstimmung genießen. Astoria ist wirklich eine schöne Stadt und uns gefiel es sehr gut.

Buoy Beer Company - Sea Lion

Abendessen gab es in der Buoy Beer Company, die einen tollen Blick auf den Columbia River bot. Das Essen war auch recht lecker, aber die eindeutig größte Attraktion ist die Liegefläche unter dem Gebäude, auf der sich die Seelöwen ausruhen können. Von oben kann man alles durch eine Glasscheibe beobachten.

Den restlichen Abend verbrachten wir wieder im Hotel. Am nächsten Tag sollte es in den Olympic NP gehen.

Rainy Oregon Coast

Rainy Oregon Coast

Heute Nacht hatte ich in der Ferne schon ein bestimmtes Geräusch vernommen und dann gleich gegoogelt, ob ich richtig höre. Es handelte sich dabei um das Bellen von Seelöwen. Nach dem Frühstück fuhren wir also erst mal zum Hafen von Crescent City und schauten den zahlreichen Seelöwen beim Sonnenbad zu.
Unser nächstes Ziel war dann der „Mailroom“, ein kleiner Laden, in dem die Einheimischen Pakete aufgeben und kopieren können. Wir kamen hier her, da ein Freund, der ein paar Wochen vor uns in dieser Gegend unterwegs war, seine Jacke im Hotel vergaß und das Hotel die Jacke dort abgegeben hatte. Zu unserer großen Überraschung bekamen wir diese tatsächlich ausgehändigt und konnten sie wohlbehalten nach Hause bringen.

Samuel H Boardman Scenic Area

Nun ging es entlang der Küste nach Norden. Unsere ersten Stopps machten wir am Harris Beach und Samuel H. Boardman SP. Hier gab es nette kleine Buchten mit großen Felsen am Strand und im Wasser. Inzwischen waren wir übrigens wieder zurück in Oregon.

Samuel H Boardman Scenic Area Beach

Natürlich gingen wir auch direkt zum Strand herunter und sahen uns alles genauer an. Das Wetter war auch noch super, wir hofften, dass es möglichst lange halten würde.

Rehe am Meer

Am Parkplatz trafen wir dann noch auf ein paar Rehe, die ihr Frühstück hier einnahmen.

Arch Rock Oregon Coast

Unser nächstes Ziel war der Arch Rock, der, wie der Name schon sagt, ein Steinbogen im Meer ist. Das Wetter war inzwischen schon eher grau, trotzdem war es ganz nett hier.

Arch Rock Picnic Area

Leider waren hier aber – wie an so vielen Orten – die besten Viewpoints von Bäumen zugewachsen. Wir schauten uns trotzdem noch etwas um und machten ein paar Fotos.

Ocean Lookout

Am Ocean Lookout hielten wir dann als nächstes wieder an, denn der Blick war schon wirklich schön. Wir gingen ein wenig am Strand umher und beobachteten das Treiben. Das Wetter hatte sich wieder etwas gebessert.

In Gold Beach machten wir Pause in einem kleinen Cafe mit Bücherladen. Hier stöberten wir auch etwas herum, lachten über seltsame Bücher und kauften am Ende doch nichts.

Cape Blanco Lighthouse

Am Cape Blanco Lighthouse legten wir den nächsten Stopp ein. Zwischendurch hatte es schon angefangen zu regnen, hier war es aber wieder halbwegs trocken. Der Leuchtturm hatte allerdings leider geschlossen und wir konnten ihn nicht besichtigen.

Cape Blanco Beach

Wir liefen dann etwas in die entgegengesetzte Richtung und das war gar keine schlechte Idee. Wir fanden eine schöne Bucht mit Strand und Felsen. Leider war es auch ziemlich windig, weswegen wir schnell wieder ins Auto stiegen.

Battle Rock - Port Orford

In Port Orford war das Wetter dann noch schlechter und wir begnügten uns mit einem kurzen Fotostopp.

Unser Ziel waren nun die Oregon Dunes, in der Hoffnung, dass es dort besseres Wetter gab. Zwischendurch fuhren wir über zahlreiche Brücken und durch kleinere Orte.

Oregon Dunes

Wie befürchtet schüttete es an den Dünen dann aber wie aus Eimern und wir konnten uns gar nichts anschauen. Zum Hotel war es nun nicht mehr weit und der Tag noch gar nicht so alt. Aufgrund des Wetters beschlossen wir trotzdem, gleich zu unserem Tagesziel Florence weiterzufahren, einem wirklich schönen kleinen Fischerort.

Siuslaw River Bridge

Wir hatten einen tollen Blick vom Balkon über den Siuslaw River, leider war aber alles etwas grau.

Im Anschluss wollten ein gemütliches Abendessen im Ort einlegen, es war aber gar nicht so einfach einen Tisch zu bekommen, da trotz früher Uhrzeit alles schon reserviert oder besetzt war (es waren doch viele Senioren unterwegs). Am Ende wurde es dann eine Pizza.

Florence Oregon by Night

Den Abend ließen wir im überraschend modernen Kino von Florence ausklingen und schauten „Hell or High Water“. Der Film gefiel uns wirklich gut. Danach genossen wir noch etwas den Blick auf das erleuchtete Florence von unserem Balkon und hofften auf besseres Wetter am nächsten Tag.