Heute stand vorrangig ein längerer Fahrtag auf dem Programm. Wir mussten vom Lassen NP an die Küste kommen und auf der Strecke dazwischen gibt es nicht allzu viel. Die Nacht im Hotel war wieder nicht der Hit, schon zum zweiten mal wurde im Zimmer neben uns ab zwei Uhr für eine Stunde das Zimmer umgeräumt. Im Frühstücksraum war es auch recht gut gefüllt.

Nachdem wir aufgetankt und im Walmart die Vorräte aufgefüllt hatten, ging es los auf den California HW 36, der durch Kurven und Hügel in Richtung Küste führt. Zwischendurch machten wir kurz Pause, die meiste Zeit fuhren wir aber einfach durch. Irgendwann verlor ein Pickup direkt neben uns ein paar große Kisten, die es von der Ladefläche wehte. Wir wurden aber verschont und konnten somit weiter gen Westen fahren.

Avenue of Giants - Blick nach Oben

Unser Ziel war die Avenue of the Giants, wo wir dann nachmittags ankamen. Da heute Labor Day war, war es schon nicht mehr ganz so voll. Wir waren von den Bäumen auf jeden Fall gleich mal begeistert, denn die waren nicht nur dick sondern auch ganz schön hoch.

Avenue of Giants - Spaziergang durch Redwoods

Wir stoppten immer wieder mal und nahmen uns für den Founders Grove länger Zeit, um die riesigen Redwoods bestaunen zu können. Der Parkplatz war zwar recht voll, aber insgesamt verliefen sich die Leute ganz gut.

Avenue of Giants - umgefallener Baum

Bei den umgefallenen Bäumen waren die Splitter teilweise so groß wie ganze Bretter. Wir waren ganz fasziniert und schauten uns ausgiebig um. Bei unserem nächsten Stopp vergaßen wir dann vor lauter filmen das fotografieren, deswegen hier nun das Video.

Wir machten uns auf den Weg zum Shrine Drive Through Tree in Myers Flat und fuhren natürlich auch durch den Baum. Insgesamt war das schon ein rechter Touri Nepp, aber natürlich trotzdem ganz interessant. Der Baum selbst stand auch nur noch auf Stützen.
Nachdem wir den Punkt „Durch einen Baum fahren“ nun abhaken konnten, ging es zum Hotel nach Arcata. Hier bekamen wir ein Upgrade auf eine Suite, leider aber nicht im obersten Stock. Natürlich trampelete dann nachts über uns jemand rum.

Eureka Hafen

Wir fuhren nun nochmal nach Eureka um etwas zu Abend zu essen. Der Ort war quasi ausgestorben, bis auf ein paar Obdachlose war kaum jemand unterwegs. Es gab drei Restaurants, die geöffnet waren, zwei davon komplett überfüllt. Wir entschieden uns für die Banana Hut, in der es hawaiianisches Essen gab. Leider mussten wir fast 45 Minuten warten, u.a. weil ein Ehepaar nach dem Essen über eine Stunde nicht vom Platz aufstehen wollte. Mit uns warteten noch zahlreiche andere Gäste. Das Essen war aber gut und der Service nett.
Nun ging es zurück ins Hotel und morgen sollte dann der richtige Redwood NP auf dem Programm stehen.