Heute haben wir uns beim Aufstehen mal etwas mehr Zeit gelassen und kamen deswegen erst gegen halb zehn Uhr los. Unser erstes Tagesziel war der Sandia Peak. Von Albuquerque führt eine Seilbahn nach oben, es gibt aber auch eine Straße.
Weil wir sowieso mit dem Auto unterwegs waren, beschlossen wir selbst auf den Gipfel zu fahren. Laut Google Maps sollte es kein Problem sein, eine kleine Rundfahrt daraus zu machen. Leider verschwieg uns Google aber, dass die Straße, die von Westen auf den Gipfel führt, eine Dirt Road und nur für Anwohner befahrbar ist.

Sandia Peak

Nachdem wir wegen Google einen einstündigen Umweg gefahren waren, kamen wir endlich am Gipfel an. Der Gipfel liegt auf 3.255 Metern Höhe und wird damit der höchste Punkt unserer Reise. Die Aussicht auf Albuquerque war wirklich großartig. Wir spazierten etwas umher und machten uns danach auf den Weg in Richtung Alamogordo, was für heute unser Tagesziel war. Am Fuße des Sandia Peaks gönnten wir uns noch ein großes Eis und fuhren dann schließlich los.

Somewhere in New Mexico

Unser Navi lotste uns über einsame Straßen, auf denen es wirklich nichts zu sehen gab. Die meiste Zeit waren wir komplett allein unterwegs und nicht mal Kurven gehörten zum Programm.

Driving New Mexico

Alle 30 bis 50 Meilen kam ein kleiner Ort, dazwischen gab es nur ein paar verlassene Farmen. Die Strecke zog sich dementsprechend auch ziemlich in die Länge.

Farm in New Mexico

Nach ca. vier Stunden kamen wir in Alamogordo an und checkten in unser Hotel ein. Dort blieben wir allerdings nicht sehr lange, weil wir noch den Sonnenuntergang im White Sands NM erleben wollten.

White Sands NM - Einsamkeit

Abends wird von den Rangern ein kleiner Spaziergang durch die Dünen angeboten. Nachdem man bei den Ranger Programs immer etwas lernen kann, entschieden wir uns dafür am Sunset Stroll teilzunehmen.

White Sands NM - Sunset Stroll

Die Sonne senkte sich langsam und die Dünen erschienen in einem tollen Licht. Der Sand ist übrigens weiß, weil er aus Gips besteht.

White Sands NM - Schatten

Das White Sands National Monument ist das flächenmäßig größte Dünengebiet der Welt, das aus Gips besteht.

White Sands NM - Sand und Wind

Der Wind zauberte verschiedene Zeichnungen in den Sand. Wir konnten gar nicht mehr aufhören zu fotografieren.

White Sands NM - Sonnenuntergang

Es war inzwischen schon fast acht Uhr Abends und hatte trotzdem noch knapp 30 Grad. Für uns war das ganz angenehm, da es in Taos ja ziemlich kalt gewesen war.

White Sands NM - Sonne

Nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden und der Sunset Stroll zu Ende war, machten wir uns auf den Rückweg nach Alamogordo. Abendessen gab es dann bei Applebees. Morgen geht es noch mal in die Dünen und dann weiter nach Carlsbad!