Nach einem leckeren Frühstück im Hilton Garden Inn, ging es auf unsere erste Etappe des Urlaubs. Bevor es richtig losgehen konnte, mussten wir noch den richtigen Weg auf die Interstate finden. Durch zahlreiche Baustellen war dies aber leichter gesagt als getan! Irgendwann hatten wir die Auffahrt dann aber erwischt und fuhrenin Richtung Norden bis Lufkin, um dort im Walmart unsere Grundaustattung zu kaufen und im Starbucks einen Kaffee zu trinken!NacogdochesKurz danach hielten wir in Nacogdoches, dem ältesten noch besiedelten Ort in Texas. Bereits vor über 10.000 Jahren sollen hier die Caddo Indianer gelebt haben. Inzwischen sieht man von den Indianern nicht mehr viel, man bekommt aber eine sehr schöne historische Innenstadt zu sehen. Leider war die Innenstadt komplett ausgestorben, weil anscheinend alle Einwohner im Gottesdienst waren.Church of UncertainBisher haben wir noch nirgends so viele Kirchen gesehen wie in Texas. Ein Kilometer Highway ohne Kirche ist schon fast etwas außergewöhnliches. Unser Tagesziel war aber nicht Nacogdoches, sondern der Caddo Lake an der Grenze zu Lousiana.Johnson's Ranch Caddo LakeAn der Johnson’s Ranch sollte uns unser Guide abholen und etwas über den Caddo Lake fahren. Der Caddo Lake ist der größte natürliche See in Texas.Go Devil Caddo LakeNachdem der See zum Großteil eher einem Sumpf ähnelt, gibt es extra Spezialboote, die auch durch das Unterholz kommen!Caddo LakeGroße Zypressen stehen im See und sogenanntes Spanish Moss hängt bis zum Wasser herunter. Man hat eher das Gefühl in den Südstaaten zu sein, als in Texas.Caddo Lake - Boat TourEbenfalls beheimatet der See viele Tierarten, darunter riesige Schildkröten, Wasserschlangen und Alligatoren.Caddo Lake - AnhingaAuch viele Vögel fühlen sich am Caddo Lake sehr wohl. Mit unserem Boot fuhren wir ziemlich weit raus und kamen fast bis Lousiana.Caddo Lake JagdhütteImmer wieder kamen wir auch an Plattformen vorbei, die mit Spanish Moss behangen waren. Auf diesen Plattformen verstecken sich die Jäger, um Enten zu jagen.Caddo Lake - CypressUnsere Tour machte wirklich Spaß und unser Guide erzählte uns interessante Geschichten.SchildkröteNachdem wir wieder an Land waren, lief uns auch noch eine kleinere Schildkröte über den Weg.Als die Schildkröte sicher auf der anderen Seite der Straße angekommen war, machten wir uns auf den Weg nach Jefferson. Hier schlafen wir im White Oak Manor B&B und sind die einzigen Gäste. Sonntags ist es in Jefferson eher ruhiger, was wir auch gleich beim Bummeln durch die historische Altstadt merken sollten.Jefferson General Stoe - AußenasnichtIm Ort selbst war dann kaum jemand zu sehen und wir hätten uns auch über ein paar geöffnete Geschäfte gefreut. Immerhin der General Store hatten offen und ich konnte den ersten Magneten des Urlaubs kaufen.Jefferson General Stoe - IndoorIm General Store gibt es wirklich alles mögliche und er Kaffee kostet nur 5 Cent! Nachdem wir den Laden ausgiebig begutachtet hatten, suchten wir uns ein  Restaurant zum Abendessen.Auntie Skinners - JeffersonUnsere Wahl fiel auf Auntie Skinners. Endlich bekam ich wieder Sweet Potatoe Fries! Gewöhnungsbedürftig war, dass im Laden geraucht werden durfte – in Texas ist das aber durchaus noch normal!TexasNach dem Essen bummelten wir nochmal etwas durch die Stadt und kamen auch zu einer alten Eisenbahnbrücke.alte Bahnbrücke JeffersonDas Wetter war inzwischen auch angenehmer weil es nicht mehr so schwül war! Generell ist es nämlich ordentlich warm und ziemlich schwül.

Wir spazierten nun zurück zum B&B und freuten uns auf das große Bett! Morgen geht es dann nach Dallas!