Zunächst tankten wir das Auto und im Anschluss ging es kurz zu Starbucks um unsere eigenen Reserven aufzufüllen. Auf den zahlreichen Meilen in Richtung Paria Visitor Center wurden dann ein Cafe Latte sowie eine Chai Tea Latte vernichtet. Unser erstes Ziel des Tages war die Nautilus. Ein sehr kurzer, weißer Slotcanyon, der sich wie ein Schneckenhaus windet. Er ist bisher nicht wirklich bekannt, man kann darüber aber leicht in den entsprechenden Foren etwas lesen. Eine genaue Wegbeschreibung sparen wir uns, da die Nautilus viele Besucher sicherlich nicht sehr gut vertragen kann.

Nautilus Lower Entrance

Nach kurzer Wanderung durch einen breiten Wash erblickt man den weißen Felsen bereits und steht kurz danach vor dem Eingang zum Slotcanyon. Am Trailhead stand noch ein anderer Wagen, wir sahen aber die ganze Zeit niemanden und waren glücklicherweise komplett allein.

Nautilus from Inside

Die Nautilus ist wirklich absolut fantastisch anzusehen. Wir haben noch nichts vergleichbares entdecken können und sind wirklich begeistert. Der Slot ist extrem kurz, durch die Form ist er aber trotzdem eine tolle Erscheinung!

Stone Colors

Neben der außergewöhnlichen Form sind auch tolle Farbzeichnungen im Stein zu bewundern.

Nautilus Upper Entrance

Auch vom oberen Eingang des Slotcanyons hat man einen schönen Blick. Man muss wirklich hoffen, das die Location weiterhin eher unbekannt bleibt und die Nautilus noch lange zu bestaunen ist.

Kathrin & Simon

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, musste noch Zeit für ein Foto von uns sein.
Unser nächstes Ziel waren nun die Toadstool Hoodoos. Der Trailhead liegt direkt am Highway 89 und die Wanderung ist wirklich einfach zu bewältigen.

Toadstool Hoodoos

Nach kurzer Strecke erreicht man ein Hochplateau mit zahlreichen Hoodoos, welche nun erkundet wurden.

Toadstool Hoodoos

Die Hoodoos zeigen sich in verschiedenen Farben und sind nicht gerade klein. Wir wanderten zunächst um die ersten paar Hoodoos umher und erkundeten dann das Hinterland.

Toadstool Hoodoos

Viele Hoodoos sind bereits ziemlich fragil, trotzdem werden sie wohl noch einige Zeit hier herumstehen.

Toadstool Hoodoos

Von den Toadstool Hoodoos, die auch als Paria Rimrocks bekannt sind, ging es zunächst zurück nach Page. Hier wollten wir nochmal kurz zum Horseshoe Bend schauen. Der Parkplatz war sehr gut gefüllt und am Canyonrand war einiges los. Inzwischen ist der Horseshoe Bend eine absolute Touristenattraktion.

Horseshoe Bend

Für viele Besucher stellt die kurze Wanderung bereits ein größeres Problem dar. Für uns ist das nicht so recht einleuchtend denn besonders anstrengend ist der Weg nicht. Der Ausblick ist natürlich super, allerdings reichen uns zwei Besuche hier wohl erstmal.

Lees Ferry

Nachdem wir kurz bei Walmart vorbeigeschaut hatten, machten wir uns auf den Weg zu Lees Ferry. Leider hatte ich irgendwie die Umleitung über die Indian Route 20 unterschätzt. Der kürzere Weg über die 89 war ja leider immer noch gesperrt. Ich rechnete mit ca. 45 Minuten Anfahrt, nach eineinhalb Stunden waren wir dann da! Wir schauten kurz am Colorado vorbei und fuhren dann zum Cathedral Wash Trailhead.

Cathedral Wash

Der Wash führt durch einen kleinen Canyon, von Slot kann man eher nicht sprechen, und mündet in den Colorado.

Cathedral Wash

Nachdem wir die Rückfahrt nicht in kompletter Dunkelheit bewältigen wollten, liefen wir zügig durch den Canyon und hatten die Uhr immer im Auge. An einigen Stellen mussten wir ein wenig klettern oder über Wasserlöcher balancieren.

Cathedral Wash

Schließlich kam es wie es kommen musste und wir erreichten eine recht knifflige Stelle. Wir überlegten etwas ob wir hier weitergehen sollten und beschlossen aufgrund der Uhrzeit nicht weiterzugehen. Ebenfalls konnten wir nicht einschätzen, wie weit es noch bis zum Colorado war. Nach einer kurzen Pause ging es wieder zurück zum Auto. Insgesamt waren wir eine knappe Stunde im Cathedral Wash unterwegs. Obwohl wir den Colorado nicht erreicht hatten war es trotzdem ein schöner, kurzer Hike.

Navajo Bridge

Bevor wir uns auf die lange Heimreise machten, stoppten wir noch an den beiden Navajo Bridges. Sie überspannen den Colorado und bieten einen schönen Ausblick.
Nun ging es, immer etwas über dem Geschwindigkeitslimit, zurück nach Page. Die Indian Route 20 ist zwar gut geteert, aber es sind nur 55 Meilen pro Stunde erlaubt. Trotzdem schafften wir es vor Einbruch der Dunkelheit nach Page und konnten den Tag bei einem Abendessen im Dam Bar & Grill beschließen.