Natürlich hatte uns der Jetlag auch dieses mal wieder keine Sekunde Schlaf zu viel gegönnt und gegen vier Uhr waren wir bereits wach und ordneten unsere Koffer samt Inhalt neu. Da es das Frühstück erst ab sechs Uhr gab, planten wir noch ein wenig unseren Tag und begaben uns anschließend zu unserem ersten amerikanischen Frühstück in diesem Urlaub. Für Kathrin gab es Oatmeal und für mich den Hampton Inn Klassiker, die selbstgebackene Waffel mit Früchten und Sirup!
Gut gestärkt ging es nun nochmal kurz zu Walmart und anschließend machten wir uns auf den Weg nach Beatty. Ungefähr  zwei  Stunden später kamen wir dort an, tankten nochmal voll und schauten uns die Ghost Town Rhyolite an.

Rhyolite,NV

Vor knapp 100 Jahren haben hier noch um die 8.000 Menschen gelebt. Heute ist hier deutlich weniger los. Der Ort ist trotzdem einen Besuch wert, wenn  man etwas Zeit übrig hat und es vielleicht nicht gerade der erste Besuch in den USA ist.

Rhyolite Ghost

In den 80er Jahren hinterließen einige Künstler hier ihre Werke, die man , neben verschiedenen Ruinen, auch heute noch besichtigen kann.

Death Valley Nationalpark

Kurz hinter Rhyolite befindet sich nicht nur die Staatsgrenze zu Kalifornien, sondern auch der Eingang zum Death Valley NP.

Death Valley Borax

Unser erstes Ziel im Park war eine alte Abbaustelle von Borax. Die Wagen zum Abtransport kann man heute noch sehen sowie Teile der Mine.

Mustard Canyon

Ebenfalls hat man hier einen schönen Ausblick in Richtung Mustard Canyon, der seinen Namen offensichtlich den gelben Steinen verdankt.

Badwater Basin

Wir fuhren  nun weiter nach Badwater und liefen ein wenig auf der Salzkruste herum. Badwater ist der tiefste Punkt der kontinentalen USA und über 80 Meter unter dem Meeresspiegel.

Badwater Basin Salzsee

Inzwischen hatte es ca. 30 Grad Celsius, was wirklich super ist, wenn man das deutsche Wetter bedenkt!

Devils Golf Course

Devils Golf Course sollte unser nächster Stopp werden. Über eine einfache Dirt Road geht es gut einen Kilometer in Richtung Salzkruste. Am Golfplatz des Teufels finden sich dann zahlreiche Steine, die von Salz überzogen sind.

Artist Palette

Weiter ging es zum Artist’s Drive, einer Einbahnstraße, die zu bunt gefärbten Steinformationen führt. Durch verschiedene Metalleinlagerungen erstrahlen die Steine in den verschiedensten Farben.

Artist Drive

Die Strecke selbst ist natürlich auch sehr schön und sorgt für Spaß beim Fahrer. Aufpassen sollte man aber schon, denn irgendwann trifft man auch mal auf andere Bewohner des Tals.

Death Valley Coyote

Nachdem wir den Artist’s Drive ausführlich besichtigt hatten, machten wir uns auf den Weg zu Dantes View. Bei unserem letzten Besuch im Death Valley hatten wir es nicht geschafft den Ausblick zu genießen und uns hinterher darüber geärgert. Dies mal schafften wir es und der Ausblick auf das Death Valley ist die Anfahrt auf jeden Fall wert.

Dantes View

Anschließend fuhren wir wieder ins Tal zurück und checkten in der Furnace Creek Ranch ein. Nach einer kurzen Pause ging es noch zum Sonnenuntergang bei den Mesquite Flat Sand Dunes. Leider kamen wir minimal zu spät um das beste Licht für den Sonnenuntergang noch mitzuerleben. Trotzdem war der Anblick sehr schön.

Mesquite Flat Dunes

Abendessen gab es dann im 49er Cafe. Das Essen war teuer und sehr mittelmäßig, aber was will man in dieser Lage erwarten?
Den Abend beschlossen wir am Zabriskie Point bei Nacht, wo wir uns den fantastischen Sternenhimmel inklusive Milchstraße ansahen. So einen tollen Sternenhimmel hatten wir noch nie gesehen. Die absolute Dunkelheit zeigt ihre Wirkung. Müde aber zufrieden ging es zurück zur Ranch!