Kurz nach sieben ging es zum Nürnberger Flughafen. Unsere Bordkarten für den Notausgang hatten wir bereits am Abend vorher am Airport abgeholt (irgendeinen Vorteil müssen die fünf Jahre, die wir dort gearbeitet haben, ja bringen!).
Die Koffer waren schnell abgegeben und nach einem kurzen Plausch mit den ehemaligen Kollegen ging es schon in die Maschine und wir hoben pünktlich Richtung Teneriffa ab. Der Kapitän verkündete fünf Stunden Flugzeit aufgrund des Gegenwindes, der mit bis zu 300 km/h am Flugzeug rüttelte. Zu Essen gab es ein belegtes Brötchen. Wir wussten zwar, dass wir nicht viel erwarten dürfen bei airberlin, aber das war schon eine schwache Leistung!
Um kurz vor eins landeten wir in Teneriffa und bestiegen den Bus in Richtung Terminal. Fast wäre das schon das Ende der Reise gewesen, denn der Bus stoppte ungefähr drei Meter vor einem rollenden Flugzeug!

Flughafen Teneriffa Süd

Nachdem wir mal wieder ewig auf meine Reisetasche warten mussten (warum kommt die eigentlich immer als letzte aus dem Flieger), machten wir uns auf den Weg zu den Mietwagenbüros.
Zum Glück hatten wir Avis und nicht Hertz gebucht, die Schlange war dort nämlich deutlich länger! Merke: USA Logik funktioniert hier nicht! Wir bekamen unsere Fahrzeugunterlagen und liefen zum Parkplatz. Ganz schön schwül hier! Am Parkplatz bekamen wir dann einen frischgewaschenen Golf 6 TSI mit knapp 20.000 Kilometern auf der Uhr. Für uns mehr als ausreichend.

Blick vom Balkon auf Teide

Nach eineinhalb Stunden kamen wir in Puerto de la Cruz an. Die ersten Erkenntnisse der Fahrt waren: Ganz schön viel Verkehr, ganz schön bewölkt und ganz schön schwül!
Wir parkten vor dem Hotel und bezogen unser Zimmer mit Teide Blick, der aber heute nicht möglich war, weil alles voller Wolken hing.
Wir ruhten uns kurz aus und wollten dann nochmal los und etwas Wasser kaufen. Eigentlich sollte es dazu ins Al Campo Einkaufszentrum gehen, wir fuhren aber zunächst mal die Nachbarschaft erkunden und fanden auch hier schnell einen Supermarkt.
Als wir aus dem Markt kamen bot sich uns ein tolles Bild. Platzregen!

Regen

Da es uns zum Fahren zu stark regnete bewunderten wir das Naturschauspiel eine Weile und tranken etwas Wasser. Anschließend fuhren wir weiter und bestaunten die Regenmassen, die über die Straßen abflossen.
Wir wollten noch ein wenig die Insel erkunden und fuhren in Richtung La Orotava das Tal hinauf.

Teide

Wir fuhren wenig weiter als La Orotava, wo gerade Verkehrschaos herrschte und drehten dann wieder um, um einen Stopp am Mirador Humboldt einzulegen.

La Orotava

Am Mirador soll einst Alexander von Humboldt den Blick auf die Insel genossen haben. Wir taten ihm nach und fuhren anschließend zum Hotel zurück, wo wir das Abendessen einnahmen und dann müde ins Bett gingen!

Mirador Humboldt