Nach dem wieder äußerst leckeren Frühstück brechen wir auf in Richtung Arches National Park. Thema beim Frühstück war übrigens das britische, deutsche und amerikanische Gesundheitssystem – wir haben also das richtige Fach studiert!
Vom Eingang des Parks bis zum Devils Garden Trail, den wir heute in Angriff nehmen wollen, sind es noch einmal gut zwanzig Meilen. Irgendwann kommen wir dann am anderen Ende des Parks an. Der Parkplatz beim Trailhead ist schon ziemlich voll und zu allem Überfluss fährt auch noch eine Schulklasse vor. Es ist schrecklich laut und wir versuchen die Klasse hinter uns zu lassen. Bis zum Landscape Arch klappt das alles ganz gut und wir können den fragilen Arch in Ruhe bestaunen.

Arches NP Landscape Arch

Anschließend geht es über steilen Slickrock einen Anstieg hinauf. Wir passieren Wall Arch, oder besser die Überreste davon. Er ist 2008 eingestürzt. Danach biegen wir zum Navajo Arch ab und lernen ein kanadisches Paar kennen, das gerade auf einer Tour durch Utah ist.

Devils Garden Arches NP

Zusammen mit ihnen wandern wir zum Double O Arch. Leider hat uns die Schulklasse inzwischen wieder eingeholt. Wir kommen aber vor der Klasse am Double O Arch an und sehen sofort, warum der Arch heißt wie er heißt!

Devils Garden Double O Arch

Eigentlich würde es nun noch zum Dark Angel gehen, diesen bewundern wir aber nur aus der Ferne und biegen gleich auf den Primitive Trail ab. Hier wird das Terrain etwas schwieriger und es gibt keinen richtigen Trail, sondern nur Steintürme, die den richtigen Weg markieren.

Devils Garden Trail Arches NP

Immer wieder müssen wir über Steine klettern oder auf dem Slickrock Abstiege meistern. Es macht wirklich Spaß und die Landschaft ist auch nicht zu verachten. Die Sonne steht nun schon ziemlich hoch am Himmel und wir spüren die Hitze.
Erschöpft, aber zufrieden, kommen wir zum Auto zurück und brechen in Richtung Canyonlands Nationalpark auf. Vom Devils Garden bis zum Parkeingang der Canyonlands brauchen wir dann ungefähr eine Stunde, die Strecken sind länger als man denkt!
Zuerst fahren wir zum Upheaval Dome. Hier sind sich die Wissenschaftler nicht einig, ob es sich dabei um einen Meteoritenkrater oder um einen in sich zusammengestürzten Salt Dome handelt.

Upheaval Dome

Weiter geht es zu verschiedenen View Points. Wir kommen nach einiger Zeit zum Grand View Point Overlook und genießen den absolut fantastischen Ausblick.

Canyonlands

Fast falle ich in den Canyon und kann mich gerade noch an der Rimkante festhalten.

Canyonlands

Weiter geht es zum berühmten Mesa Arch, der auch bei Sonnenuntergang gut aussieht!

Mesa Arch

Bevor wir nach Moab zurückkehren, schauen wir uns noch den Dead Horse Point State Park an. Auch hier gibt es interessante Ausblicke, die zehn Dollar sind aber schon ein bisschen viel Eintritt. Der Sonnenuntergang ist allerdings auch wirklich schön.

Dead Horse Point SP

Zurück in Moab ruhen wir uns kurz im B&B aus und brechen dann nochmal zu Zax auf, um einen sehr leckeren Burger zu essen. Morgen geht es zum Corona Arch und zum Colorado National Monument!