Im B&B gibt es das Frühstück um acht Uhr, wir kommen also nicht ganz so früh los wie sonst manchmal. Heute ist das aber nicht so schlimm, weil wir uns erst um zehn Uhr am Parkplatz des Fiery Furnace mit einem Ranger treffen müssen, um das labyrinthartige Gebiet zu erkunden. Zusammen mit ca. 20 anderen Parkbesuchern und einer Rangerin begeben wir uns in den feurigen Ofen. Zuerst laufen wir durch einen Wash und erkunden die Felsspalten und finden auch eine Natural Bridge und einen Arch.
Durch den Arch darf man bei Bedarf auch durchklettern. Ich lasse mir das natürlich nicht entgehen, ist ganz schön eng!

Fiery Furnace

Einige enge Stellen müssen bezwungen werden und wir müssen auch kleine Klettereinlagen einlegen. Ein Franzose lässt sich öfter zurückfallen und hält sich als einziger in der Gruppe nicht an die Anweisungen der Rangerin. Plötzlich ist er verschwunden und die Rangerin muss ihn suchen gehen. Ein paar Minuten später kommen sie gemeinsam zurück und er muss den Rest der Tour direkt hinter der Rangerin laufen. Zu Recht!

Fiery Furnace

Wir kommen auch noch am Skull Arch vorbei. Er ist, wie die meisten anderen Arches auch, sehr schön anzusehen. Es ist immer wieder faszinierend, was die Natur leisten kann.

Fiery Furnace

Die Tour durch das Fiery Furnace hat sich für uns wirklich gelohnt. Drei Stunden haben wir darin verbracht und einiges gelernt und vieles gesehen, was wir sonst nicht kennengelernt hätten. Für das Fiery Furnace braucht man eigentlich ein Permit und man sollte sich auch darin auskennen, falls man vorhat alleine reinzugehen.

Delicate Arch

Für uns geht es weiter zum Delicate Arch, den man über einen anstrengen Anstieg über Slickrock erreicht. Wäre es nicht so heiß und würde die Sonne nicht gnadenlos auf uns herab brennen, wäre es ein nicht ganz so anstrengender Hike.
Die Mühe lohnt sich aber, denn oben angekommen steht man dann vor dem Wahrzeichen Utahs – dem Delicate Arch!

Delicate Arch

Wir lassen uns natürlich gemeinsam davor ablichten!

Delicate Arch

Um einen Eindruck von der Größe des Arch zu bekommen, hat sich Kathrin gleich mal darunter gestellt.

Delicate Arch

Die Hitze macht uns ganz schön zu schaffen. Der Rückweg dauert allerdings nicht mal ansatzweise so lange wie der Aufstieg. Die besten Bilder macht man in der Mittagshitze zwar nicht, dafür ist am Delicate Arch aber deutlich weniger los.

Balanced Rock

Auf dem Weg zurück zum B&B kommen wir auch am Balanced Rock vorbei. Der sehr kurze Rundweg außen herum scheint für den Großteil der Besucher schon zu viel zu sein. Die meisten Bilder werden aus dem stehenden Auto geschossen.

Park Avenue

Zum Schluss sehen wir uns noch die Park Avenue an und fahren dann zurück zum Cali Cochitta B&B. Hier überlegen wir uns, wo wir essen möchten und landen schließlich bei Buck’s Grill. Das Essen und der Service sind vorzüglich. Definitiv eine Empfehlung für Moab!
Morgen wandern wir den Devils Garden Trail und fahren in die Canyonlands!