Heute ging es wieder früh los. Der erste Blick aus dem Fenster verspricht schlechtes Wetter. Der Parkplatz ist nass und der Himmel wolkig.
Vor der Einfahrt in den Park tanken wir nochmal voll und starten in den Tag. Durch den Regen fahren wir an Old Faithful vorbei bis zum Südausgang. An der Flagg Ranch Visitor Information holen wir uns eine Karte für den Grand Teton National Park. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen, schön ist es aber noch immer nicht. Irgendwann erreichen wir den Park. Da der Eintritt vom Yellowstone auch für den Grand Teton gilt, gibt es hier keine Kassenhäuschen. Wir sind froh, dass wir uns die Karte schon vorher geholt haben. Unser erster Stop ist der Jackson Lake Overlook. Der Ausblick ist nicht schlecht, für Fotos ist das Licht aber zu schlecht.
Wir fahren weiter zum Signal Mountain. Von hier kann man die Tetons kaum erkennen, weil es so diesig ist. Am Mountain View Lookout ist es etwas besser.

Grand Teton Nationalpark

Am Jenny Lake Visitor Center ist dann die Hölle los. Wir finden gerade so noch einen Parkplatz und erkundigen uns nach einer kurzen Wanderung. Uns wird empfohlen mit dem Boot über den See zu fahren und dort auf einen Aussichtspunkt zu hiken. Hört sich eigentlich gut an, allerdings kostet die Bootsfahrt pro Person 10 $. Den See zu umwandern kommt nicht in Frage, dafür reicht die Zeit nicht aus. Das Boot ist uns zu teuer und am Horizont zieht ein Gewitter auf, bzw. kommt der Regen aus dem Yellowstone herüber.
Wir wandern heute also nicht, sondern machen nur ein paar Fotos vom Jenny Lake.

Grand Teton Nationalpark

Weiter geht es zur Chapel of the Transfiguaration. Hier hat man den klassischen Altar durch ein Fenster zu den Tetons ersetzt.

Grand Teton Nationalpark

Als nächstes fahren wir zum Craig Thomas Discovery and Visitor Center. Es wurde wohl erst neu erbaut und zeigt eine schöne Ausstellung über die Tiere im und die Geschichte des Parks. Uns gefällt es hier sehr gut.

Grand Teton Nationalpark

Eigentlich sollte es nun weiter zur Mormon Row, einer Ansammlung alter Scheunen, gehen. Da uns das Unwetter aber quasi schon eingeholt hat, begnügen wir uns mit einer ähnlichen Scheune ganz in der Nähe. Das Bild sieht auch nicht anders aus und wir bleiben trocken. Der Grand Teton konnte uns nicht wirklich überzeugen. In den Alpen sieht es auch nicht anders aus. Irgendwie erinnert uns die Landschaft an den Königssee.
Im Regen fahren wir nach Jackson und wollen dort eigentlich gerne halten und ein Eis essen. Allerdings ist Jackson gerade total überfüllt und wir haben dazu gar keine Lust mehr. Vielleicht sind heute alle im Ort geblieben, weil das Wetter so mies ist.
Weiter geht es in Richtung Idaho. Nach einer Fahrt über Bergpässe und Täler kommen wir ins hügelige Idaho. Das Motto des Staates ist Famous Potatoes. Wir sehen hier allerdings nur Kornfelder. Die Felder sind allerdings die größten, die wir je gesehen haben! Meilenlang und bis zum Horizont wird hier Korn angebaut.
Idaho Falls ist dann fast eine Großstadt. Wir checken im Best Western ein, das zwar nicht sehr schön, aber dafür relativ günstig ist. Die Vorräte werden bei Walmart aufgefüllt und Abendessen gibt es mal wieder bei Applebees.

Idaho Falls

Zum Abschluss des Tages schauen wir uns noch die Wasserfälle von Idaho Falls an und fahren dann zurück zum Hotel! Morgen geht es zu den Mormonen nach Salt Lake City!