Heute wurden wir tatsächlich vom Wecker geweckt, der Jetlag sollte also verarbeitet sein. Da die Candlewood Suites in Cheyenne kein Frühstück anbieten, suchen wir uns ein Restaurant zum Frühstücken. Es wird das Village Inn, das gleich um die Ecke liegt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Hash Browns, French Toast, Pancakes, Omelette und Würstchen brechen wir in Richtung Scottsbluff auf.
Durch die endlose Prärie Wyomings kommen wir Nebraska immer näher. Nachdem die Straßen immer schmaler und die Geschwindigkeitsbeschränkung immer niedriger wird, erreichen wir Nebraska. Nach Scottsbluff ist es nun auch nicht mehr weit. Das Scottsbluff National Monument war für viele Siedlerzüge ein Orientierungspunkt auf den Weg nach Westen. Fast alle namhaften Trails gingen hier vorbei, z.B. der Oregon Trail oder der Pony Express Trail.

Scottsbluff National Monument

Im Visitor Center werden wir relativ zurückhaltend abgefertigt. Wir beschließen auch auf das Monument zu fahren und laufen zum nördlichen Aussichtspunkt. Von hier hat man einen netten Blick über Nebraska.

Scottsbluff National Monument

Kaum ist der Labor Day vorbei, wird natürlich gleich überall gebaut, so auch hier. Zum Glück ist kaum etwas los und wir müssen wegen der Bauarbeiten nicht lange warten.

Scottsbluff National Monument

Weiter geht es durch noch endlosere Prärie in Richtung Black Hills. Zwischendurch machen wir kurz Rast in Chadron, zu sehen gibt es hier aber nichts. Es gibt zwar einen State Park, für den reicht unsere Zeit aber nicht und wir wissen auch nicht, was er zu bieten hat.

Nebraska

Nach noch viel endloserer Prärie kommen wir in den Black Hills an, besser gesagt im Wind Cave National Park. Wir sehen uns hier nichts an, aber da ich seit gestern Nationalpark Stempel sammle, stempeln wir noch schnell unseren Sammelpass und fahren dann weiter.
Durch Hot Springs und vorbei am Crazy Horse Monument kommen wir nach Hill City. Beim Crazy Horse stoppen wir nur kurz vor dem Eingang, weil wir keinen Eintritt zahlen wollen und man das Monument von der Straße auch gut erkennen kann.

Crazy Horse

In Hill City wird gerade die Straße neu geteert, was zu einem langen Stau führt. Nach über 300 Meilen kommen wir aber doch noch in unserem B&B an. Über eine 1 Meile lange Gravelroad durch den Wald erreicht man das einsam gelegene Bed and Breakfast. Wir stellen schnell unsere Koffer ins Zimmer und fahren noch zum Mt. Rushmore. Hier ist es nicht sehr voll, das finden wir ganz angenehm.

Mt Rushmore

Wir laufen den Presidential Trail und bekommen schöne Ausblicke auf die Köpfe. Eigentlich dachte ich ja, dass das Monument viel kleiner ist, als es auf den Bildern wirkt. Es stellt sich aber heraus, dass es nicht gerade riesig aber trotzdem relativ groß ist.

Mt Rushmore

Uns gefällt es hier ganz gut und wir finden, wenn man in der Gegend ist sollte man es sich auch ansehen.
Wir fahren zurück durch Keystone und suchen eine Möglichkeit unseren Hunger zu stillen, werden aber nicht fündig. Entweder die Restaurants sehen komisch aus und sind leer oder sie sind geschlossen! Wir versuchen unser Glück noch in Hill City, aber hier ist es auch nicht anders. Schließlich gehen wir zu Subway und essen, wie immer, ein Italian BMT.
Auf dem Weg zum B&B laufen uns ein paar Rehe über den Weg. Zurück im Coyote Blues Village testen wir unseren privaten Hot Tub und entspannen auf der Terrasse. Morgen geht es dann durch den Custer SP und in die Badlands!